Bernd Schreyer (Bild: shutterstock/Zlamana - Stadt München)

Grüner Münchner Holocaust-Verharmloser legt Mandat nieder

Der grüne Münchner Stadtrat Bernd Schreyer verglich die Kritik an seiner Partei wegen des Heiz-Hammers mit der Verfolgung der Juden im Nationalsozialismus. Nun hat der Holocaust-Verharmloser sein Mandat zurückgegeben.

Am Wochenende zeigt der grüne Münchner Stadtrat Bernd Schreyer, zum einen, wie blank die grünen Nerven der Deutschlandvernichter ob ihres fulminanten Absturzes liegen und mit was für widerlichen Holocaustverharmlosern wir es zum anderen zu tun haben.  In einem Tweet zwitschert der über 40 Jahre in der Münchner Stadtverwaltung tätige Schreyer Unsägliches in die Welt. Weil er die mehr als nur berechtigte Kritik an der existenzvernichtenden Irrsinnspolitik seiner Partei nicht erträgt, verglich er diese mit der Verfolgung der Juden im Nationalsozialismus. In seinem gelöschten Tweet schrieb Schreyer:

„Es tut mir leid, dass ich das sagen muss. Aber ich habe mir mal die Flut an Kommentaren von sogenannten ‚bürgerlich konservativen‘ und ‚rechtsextremen‘ ‚Meinungen‘ angesehen. Obwohl es nie ein Heizungsverbot gab, ist es gelungen so gegen Grüne aufzuwiegeln, als seien sie die ‚neuen Juden‘, die ‚ausgemerzt‘ werden müssen, um Deutschland wieder alles Glück und Wohlstand zu bringen.“

Am Montag nun teilte die Münchner Stadtratsfraktion Die Grünen – Rosa Liste mit, dass sich ihr Holocaustverharmloser Schreyer sein Mandat zurückgegeben habe. Mit einer riesengroßen Mea Culpa-Show entschuldigte sich Schreyr:  “Mit allergrößtem Bedauern” tue er das: “Ich distanziere mich ohne Wenn und Aber von dieser Aussage, deren schreckliche Bedeutung mir zu spät klar wurde. Ich bedaure das aus tiefstem Herzen. Niemals wollte ich einen Vergleich mit dem Holocaust bzw. der Shoa zum Ausdruck bringen.”

Unter den Grünen tummeln sich jedoch nicht nur Holocaustrelativierer, sondern auch Gestalten, die anderen mit Mord bedrohen, sollten sie ihrer irren Welt nicht folgen wollen. So Julia Köck, grüne Politikerin aus dem österreichischen Grazer Bezirk Gries, die im Streit um die Anerkennung von Trans-Frauen einer Kontrahentin auf Twitter indirekt mit Mord gedroht haben soll und dies mit einem “Missgeschick” rechtfertigte – sie habe “aus Versehen auf die Taste gedrückt” – ist ihren lukrativen Posten nun auch los.  Sie trat ebenfalls als Bezirksrätin zurück.

Abseits der politischen Folgen könnte der Münchner Grüne Schreyer nun in den Genuss seiner links-grünen Politik kommen: Nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft München wurden durch den dort angesiedelten Antisemitismusbeauftragten der Bayerischen Justiz, Oberstaatsanwalt Andreas Franck, wegen der Äußerungen Vorermittlungen eingeleitet, wie die “Bild”-Zeitung berichtete. Konkret gehe es um die Frage, ob durch die Äußerungen ein Anfangsverdacht wegen der Verharmlosung des Holocausts gegeben sei. Dafür droht laut Strafgesetzbuch eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe.

(SB)

 

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