Madita Fester (Bild: Screenshot /shutterstock.com)

Trotzdem ins EU-Parament? SPD-Nachwuchs-Extremistin will “das Patriarchat und den Kapitalismus brennen sehen”

Das extremistische SPD-Nachwuchsgewächs Madita Fester will keine “ermüdenden Debatten”. Sie will “das Patriachat und den Kapitalismus brennen sehen”. Das sozialistische Gemetzel will die 28-jährige AStA-Vorsitzende der Uni Münster von Brüssel aus befeuern. Fester will ihren sozialistischen Hintern im EU-Parlament platzieren. 

Madita Fester personifiziert all das, was Sozialisten ausmacht: Die 28-jährige absolviert, für die Gesellschaft ohne Mehrwert, aber vom Steuerzahlenden Teil finanziert, laut Linkedin an der Uni Münster ein Studium der Politikwissenschaft, Islamwissenschaft und Anthropologie mit Schwerpunkt “postkoloniale Museumspraxis, Feminismus und Gesellschaftstheorien. Meterweise ihre Vorzüge anpreisend, ist zu ersehen, dass Fester nicht nur Vorsitzende des linksradikalen Asta war, sondern ihre SPD-Karriere als Mitglied bei der SPD-Jugendtruppe, den Jungsozialisten, aufbaut.

Und die politische Karriere bei den Sozen scheint zu blühen und gedeihen. Denn: Der SPD-Unterbezirk Münster hat die Nachwuchs-Genossin für das Rennen um eine Kandidatur für die EU-Wahl im kommenden Jahr nominiert.

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Screenshot Instagram – Madita Fester 2.v.l

Dabei ist es der SPD völlig egal, dass es sich bei ihrem Nachwuchs um eine ausgewachsene Extremistin handelt. Im April 2022 hatte Fester als AStA-Vorsitzende und frisch gewählte Verwaltungsratmitglied des Studentenwerks Münster unter dem Motto “Nicht reden, anzünden” getwittert: „Ich will keine Reform, ich will keine ermüdende Debatte mehr nach der eh nichts passiert Ich will das Patriarchat und den Kapitalismus brennen sehen Ich will die Revolution“ (Fehler wie im Original-Tweet)

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Screenshot

Nachdem die Sozentruppe in Münster keinerlei Probleme hat, eine Extremistin, die die Revolution ausruft und dabei das Patriarchat und den Kapitalismus brennen sehen will, als Kandidatin für die Europawahl ins Rennen zu schicken, regt sich “Kritik”. So der abschlussfreie NRW-CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak, der bemerkt: „Die SPD in NRW muss dringend aufklären, ob sie sich von diesem Gedankengut distanziert hat. Sollte dies nicht der Fall sein, haben die Sozialdemokraten ein echtes Problem. Denn klar muss sein: Für Extremisten ist kein Platz im Europa-Parlament.“

Dass es sich bei Fester um eine ausgemachte Extremistin handelt, das sehen die SPD-Genossen in Münster natürlich nicht so. Ganz im Gegenteil: Die beiden Vorsitzenden der SPD Münster, Lena-Rosa Beste und Fabian Schulz, konnten laut der Bild, die bei den beiden nachfragte, kein Problem an Genossin Madita Festers „Revolutions-Äußerungen“ erkennen: „Wir sind froh, in Münster eine so hervorragende Kandidatin wie Madita Fester aufstellen zu können. Denn es gibt aktuell wichtigere Themen als einen uralten verunglückten Tweet, von dessen Wortwahl sich Partei und Kandidatin schon damals unmissverständlich distanziert hatten und der unmittelbar gelöscht wurde.“

Somit zeigt sich in der Person von Madita Fester alles, was eine Sozialdemokratin und ihre Partei ausmacht: Erst die Revolution ausrufen – und sich dann um einen weichen, vom dummdoofen Steuerzahler finanzierten Sessel im Brüsseler Europa-Parlament bewerben.

(SB)

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