Die Ballade vom Springbock – Ansage

Wird weltweit so ernst genommen wie das Land, das sie vertritt: Bundesaußentoastbrot Annalena Baerbock (Foto:Imago)Jedermann im Dorfe kannte,
eine, die sich Baerbock nannte.
Sie warnten noch. Es hieß, die Alte
sei nicht ganz dicht, doch das verhallte.
So deklamiert sie bald von Bühnen
ungeniert, vor vielen Grünen.
Und stapelt sich vom Trampolin
hinauf bis zur Ministerin.Sie käm vom Völkerrecht und schriebe,
weswegen sie nun länger bliebe.
Nicht Bauer Habeck; sie, die Echte,
sei’s, die den Feminismus brächte.
30 Prozent und bald noch mehr
staunten dem Lenchen hinterher.
Das fragt (den Spiegel in der Hand)
„Wer wird wohl Kanzlerin im Land?“

Sie legt nun jeden Tag ein Ei.
Rein rhetorisch. Oft auch zwei.
Alltagsböcke, Sonntagsböcke,
steile Pässe für Herrn Höcke.
Ungeahnte Bockmistsachen
weiß die Aufschneiderin zu machen.
Unterlassen, abgerissen,
umgedreht, verschluckt, verbissen,
Lenchen steht am Außenfenster,
und speit wüste Wortgespenster,
hinein in die bereisten Länder,
ins TV und in die Sender.

Gibt für Jinping die Gouvernante,
kennt Kolonien, die keiner kannte,
restituiert dort Statuetten,
die Kunstmuseen gerne hätten,
an virtuelle Königserben.
Um nicht die Stimmung zu verderben.
Findet Marktwirtschaftserfinder,
wahrscheinlich irgendwo bei Tinder.
Und dann, nur wenig später,
Länder, deren Kilometer
milliardenweit zum Kosmos reichen.
Solch Bildung lässt das Volk erbleichen.

Von Kosmos, Völkerrecht und Ethik
erfährt sie meist bei der Kosmetik.
Von Kommunarden, Kommunisten
berichten Leibes-Visagisten,
wenn sie ihr beim Schminken
belustigt mit dem Zaunpfahl winken.
Sie lassen ihr dabei,
zumeist die Baerbockfresse frei,
denn wirklich keiner will verpassen,
was die Synapsen so entlassen.

Beim Kobold und den Vollkreiswenden,
dort, wo andere verenden,
lässt sie‘s erst so richtig krachen,
tief im Halse steckt das Lachen,
inzwischen bei all den Gequälten,
die den Bock zum Gärtner wählten.

Je nach Sinn für den Humor,
sieht man sie im Protokoll noch vor.
Doch die Präsidenten bangen
beim Begrüßen und Empfangen
und schicken früher oder später
ihren Vizestellvertreter.
Kein Teppich rollt ihr mehr entgegen.
Kein Fahrer will sie mehr bewegen.
Salut nicht mehr die Stille stört.
(Den Schuss hat sie noch nie gehört.)

Man sieht sie in die Leere winken,
doch es schmilzt der Hoffnungsschinken,
der letzte Rest vom Hoffnungsspeck.
Das Klima killt den Lebenszweck.
Sie hat`s verkackt. Sie hat‘s verpennt.
Es blieben? Reichlich zehn Prozent.
Das Kabarett geht ins Asyl.
Es war zuviel. Einfach zuviel!

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