Margarine (Bild: shutterstock.com/Marian Weyo)

Wegen hohe Strompreise: Ostthüringer Nahrungsmittelwerk deckelt Margarine-Produktion

Die links-grüne Vernichtungspolitik verrichtet nun sein Werk auch im Traditionsunternehmen Ostthüringer Nahrungsmittelwerk. Der Margarinehersteller teilt mit, wegen hoher Strompreise keinen zusätzlichen Aufträge für Margarine-Würfel mehr anzunehmen. Strom kauft das Unternehmen auf eigene Faust zu Börsenpreisen.

Das Ostthüringer Nahrungsmittelwerk (Othüna) in Gera nimmt nun aufgrund der explodierten Stromkosten keine zusätzliche Aufträgen für seine klassischen Margarine-Würfel mehr an. Zwar gebe es verstärkte Nachfrage aus dem Ausland, jedoch wäre die Produktion angesichts der Strompreisbremse unrentabel, so Geschäftsführer Thomas Schulz gegenüber dem öffentlich-rechtlichen MDR THÜRINGEN. Das Unternehmen verbraucht etwa 650.000 Kilowattstunden im Jahr.

Die monatlichen Stromkosten hätten sich seit 2021 von rund 4.600 Euro auf 27.000 Euro fast versechsfacht. Vor drei Jahren habe die Energie fünf Prozent an den Margarine-Herstellkosten ausgemacht, jetzt seien es 20 Prozent, so der tobende links-grün initiierte Wahnsinn laut Schulz, der seit Juli den Stromeinkauf zu Börsenpreisen selbst vornimmt. Täglich verfolge er die Strompreiskurven und kaufe Strommengen ein, wenn der tagesaktuelle Preis sinkt. Zudem habe er die Produktion um zwei Stunden vorverlegt, weil jeweils abends die Strompreise steige. Der Zeitaufwand für den Stromeinkauf sei immens, aber Schulz hofft so, dass sich dies auszahlt und er das 60-Mitarbeiter-Unternehmen, das reine Pflanzenmargarine zum Backen, Braten und Kochen herstellt, vor dem schlimmsten bewahren kann.

Die Marken Marina, Sonja und Sanna sind aus DDR-Zeiten vielen bekannt. Das Ostthüringer Nahrungsmittelwerk wurde 1902 als Margarine- und Speisefett-Fabrik Gera von Albin Röhler gegründet und stellt die Marken Goldina (Rapsmargarine) und Othüna (Margarine) her. Die Frage ist: wie lange noch!

(SB)

 

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