Auf der Suche nach dem rechten Pfad (Foto: Crisp0022/Shutterstock)

Wanderverband rät: Politiker sollten mehr durch die Gegend laufen

Na, das ist doch mal ein Vorschlag, der dieses Land mit Sicherheit weiterbringt:

Der Deutsche Wanderverband rät Spitzenpolitikern zu mehr Bewegung. “Inspiration für die politische Arbeit kann nicht schaden”, sagte Sprecher Jens Kuhr der “Rheinischen Post” (Donnerstagsausgabe). “Beim Wandern kommt man auf Gedanken und Ideen, auf die man am Schreibtisch nicht kommen würde.”

Kuhr ergänzte: “Leute, die sich in der Natur mit anderen bewegen und dabei Themen erörtern, kommen bei der ein oder anderen Frage zu besseren Ergebnissen. Das ist sehr effektiv.” Dazu gebe es auch Studien, so der Experte.

Wandern sei gesund und fördere die Kommunikation. Am kommenden Montag wollen der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst und sein hessischer Amtskollege Boris Rhein (beide CDU) gemeinsam von Willingen in Hessen nach Winterberg in Nordrhein-Westfalen wandern.

Hoffentlich verlaufen sie sich nicht, oder wandern gleich aus, so wie viele Spitzenkräfte. Aber da Deutschland ja ein Einwanderungsland ist, sollten wir diesen Vorschlag ernst nehmen. Aber Vorsicht, im Wald da lauern nicht nur die Räuber, wie die “Zeit” jüngst feststellen musste:

“Für manche Neonazis gibt es nichts Schöneres, als gemeinsam wandern zu gehen. Doch mit Liebe zur Natur hat das wenig zu tun: Dahinter steckt ein bizarrer Ahnenkult.”

Nicht, dass irgendwo am Wegesrand ein Adler lauert, oder eine als Wildsau getarnte Löwin. (Mit Material von dts)

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