Die Lebenserwartung der Deutschen sinkt immer weiter


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Viel “Konjunktur” in Deutschlands Friedhofs- Bestattungsbranche… (Symbolbild:

Wer derzeit aufmerksam über Deutschlands Friedhöfe spaziert, stellt fest, dass in den letzten zwei Jahren nicht nur besonders viele, sondern immer öfter auf relativ junge Menschen unter 70 oder gar unter 60 starben, obwohl doch die letzten Jahrzehnte die Lebenserwartung stetig zunahm und eigentlich immer mehr Menschen (weit) über 80, oft sogar über 90 wurden, ehe sie das Zeitliche segneten. Von diesem Trend kann allerdings immer weniger die Rede sein… wie nicht nur die vielen neueren Gräber auf Friedhöfen, sondern auch die Statistik belegen.

So räumen selbst diverse Mainstreammedien, darunter auch die “Tagesschau”, ein dass die Lebenserwartung seit einigen Jahren immer weiter zurückgeht – was nach deren Deutung angeblich – wie könnte es auch anders sein – an Corona liegen soll. Besorgniserregend ist vor allem die negative Tendenz; denn wer weiß schon, wie lange und wie stark die Lebenserwartung noch sinken wird? Ein Ende ist jedenfalls nicht in Sicht. Den neuesten Berechnungen des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BIB) zufolge betrug die Lebenserwartung der Männer im gesamtdeutschen Durchschnitt 2022 im Vergleich zum Vorjahr lediglich noch 78,1 statt 78,7 Jahre, bei den Frauen waren es nur noch 82,8 anstelle von 83,5 Jahren.

Na klar: Corona war’s!

Die Lebenserwartung sank allerdings, je nach Region und Bundesland, unterschiedlich stark: So starben Männer im Saarland und Sachsen-Anhalt letztes Jahr besonders früh, nämlich durchschnittlich mehr als ein Jahr früher als noch 2019. Die sachsen-anhaltinischen Frauen schieden in einem ähnlichen Ausmaß früher aus dem Leben, rund ein knappes Jahr eher als drei Jahre zuvor. Weniger extrem fiel der Unterschied zu  2019 bei den Männern in Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein sowie Sachsen aus, wo die Lebenserwartung nirgends um mehr als ein halbes Jahr im Vergleich gegenüber vor der „Pandemie” sank.

In Bezug auf das durchschnittliche Sterbealter in den Bundesländern Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg sieht Pavel Grigoriev, Leiter der Forschungsgruppe Mortalität am BIB, einen ganz klaren Zusammenhang zwischen der Lebenserwartung und der Anzahl an Corona-Infektionen: “Diese Bundesländer waren damals durch Corona von einem besonders drastischen Anstieg der Sterblichkeit betroffen.” Das sei nun jedoch Schnee von gestern, denn bereits letztes Jahr sei die durchschnittliche Lebenserwartung in diesen Bundesländern bei den Männern wieder stark angestiegen, was allerdings zumindest im Fall von Sachsen-Anhalt nicht so ganz stimmen kann, wenn doch erst letztes Jahr, also 2022, der Wert bei den Männern noch mehr als ein Jahr unter jenem von 2019 lag. In den alten Bundesländern sank die Lebenserwartung zwischen 2021 und 2022 am meisten, was das BIP natürlich ebenfalls mit Corona begründet. Außerdem habe die Grippewelle Ende letzten Jahres ein Übriges getan. Von den Impfungen als ist hier nirgendwo die Rede.

Europaweit dieselbe Tendenz

Dieser Trend zum früheren Tod sei allerdings nicht nur in Deutschland festzustellen, sondern in ganz Europa. Besonders in osteuropäischen Ländern sei die Lebenserwartung “aufgrund von Corona” stark verringert worden, steige nun allerdings wieder. Das Niveau von 2019 hätte man trotz allem noch nicht erreicht. Auch in nordeuropäischen Staaten wie Norwegen und Finnland sei die Lebenserwartung 2022 deutlich zurückgegangen. Von den 13 europäischen Ländern, die das BIB genauer unter die Lupe nahm, gab es lediglich in Schweden bei beiden Geschlechtern und Dänemark sowie Belgien bei den Männern eine positive Entwicklung, dort erreichten sie durchschnittlich dasselbe oder sogar ein höheres Alter als vor der sogenannten “Pandemie”.

Angesichts der Tatsachen, dass jeder, der kurz vor seinem Tod oder unmittelbar danach positiv auf Corona getestet wurde – und in dieser Zeit wurden verdammt viele verdammt oft getestet – automatisch als Covid-Toter galt und obendrein die Lebenserwartung besonders stark erst in den Keller ging, als die „Impfungen” verabreicht wurden, ist es jedoch höchst zweifelhaft, dass wirklich das Virus für die geringere Lebenserwartung verantwortlich sein soll. Ganz abgesehen davon gingen die gefühlt endlos dauernden Lockdowns auch mit einer schwindenden Lebenslust – Depressionen, Ängsten, Suizidalität -, einem Mangel an Bewegung, schlechterer Ernährung, Einsamkeit, weniger Arztbesuchen und infolgedessen zu spät entdeckten Krankheiten wie Krebs einher, was ganz gewiss auch nicht zu einer höheren Lebenserwartung beigetragen haben dürfte.

Düstere Zukunftsaussichten

Was bedeutet das nun für unsere Gesellschaft und die extrem geldgierigen Politiker? Wenn die Lebenserwartung nicht mehr steigt, sondern sogar sinkt, können sie in Zukunft nicht mehr ständig ein noch höheres Renteneinstiegsalter als ohnehin schon fordern, eigentlich müsste es sogar sinken, was allerdings garantiert nicht passieren wird. Andererseits haben die Rentenkassen so auch weniger Ausgaben – was auf Dauer jedoch nicht viel nützen wird, denn hohe die Anzahl der ohne Unterlass nach Deutschland hineinströmenden Zuwanderer, deren Erst, Zweit- und möglicherweise auch Drittfrauen sowie deren Nachkommen, welche alle in der Mehrheit überwiegend auf Staatskosten leben, benötigen auf Dauer mehr, als sich durch eine noch so verfrühte Rentner-Sterbewelle gegenwärtiger und künftiger Rentner einsparen ließe.

So schlugen im Jahr 2020 die Kosten für die Rentner bundesweit mit 338 Milliarden Euro zu Buche, von denen im Wege des Bundeszuschuss bereits knapp ein Drittel steuerfinanziert war. Die Hartz-IV-Empfänger lagen dem Staat im selben Jahr mit knapp 45 Milliarden Euro – Tendenz steigend – auf der Tasche. Die unzähligen Coronasummen waren da noch nicht eingerechnet. Seither sind die Sozialausgaben weiter gestiegen: Inzwischen kommen zu den horrenden Ausgaben für Pensionäre, Krankenkassen, Entwicklungshilfe, und sogenannte Impfungen (demnächst wieder aufs Neue!) die „Hilfen” für die Ukraine, „klimaschützende” Maßnahmen und natürlich die Ausgaben für einen zunehmend aufgeblähten, verfetteten Staatsapparat und öffentlichen Dienst.

Monetär am Ende kein Unterschied

Da müssten die Senioren also schon um etliche Jahre eher sterben, damit der Staat hier etwas “einsparen” kann… zumal in den nächsten Jahren, mit Erreichen des Eintrittsalters der Boomer-Generation, immer mehr Menschen in Rente gehen werden Doch selbst wenn sich die gestiegene Sterblichkeit – sei es durch “Corona” oder oder realistischerweise doch eher die Impfungen – in dem Sinne positiv auf die Staatsfinanzen auswirken, dass die Zukunftshypotheken schwinden, so würde es für die arbeitende Bevölkerung keinen finanziellen Unterschied machen.

Denn zumindest in dem Maße, wie man einen Überschuss in der Rentenkasse hätte, würden einerseits neue Begehrlichkeiten nach Rentenerhöhungen (“Schluck aus der Pulle”) oder nach weiteren, mit der “Lebensleistungsrente” oder der “Rente mit 63” vergleichbaren Wahlgeschenken aufkommen – und zum anderen würde man dann wohl das Bürgergeld und sonstige Transferleistungen erhöhen; zumal die Steuern und andere Sozialabgaben, welche die Rentner entrichten müssen, durch deren Ableben ja auch wegfallen. Insofern sieht es in Deutschland leider weiterhin in jeder Hinsicht düster aus: Die Menschen scheiden eher aus dem Leben, können somit ihr Rentner-Dasein weniger lange genießen und fast alle werden ärmer.

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