Alice Weidel (Bild: IMAGO Bildnummer: 0300583498)

Plagiatsprüfung gegen AfD-Chefin Weidel eingestellt

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Die Uni Bayreuth hat die Plagiatsprüfung gegen AfD-Chefin Alice Weidel eingestellt. Ein vorsätzliches Fehlverhalten konnte nicht festgestellt werden. Und nein. Kein einziges Qualitätsmedium findet es notwendig, die haltlosen Anschuldigungen in einem Artikel zurückzunehmen. Es wurde lediglich kurze, kryptische DPA-Übernahmen veröffentlicht. 

Die Anschuldigung, Alice Weidel, Chefin der AfD, habe bei ihrer Doktorarbeit plagiiert, wurde von Mainstream- und Neigungsmedien riesig aufgeblasen. Nun ist klar: Nicht was dahinter. Es wurde nur wieder einmal mit Dreck geworfen. Die Uni Bayreuth teilte am Donnerstag mit, dass es bezüglich der Plagiatsvorwürfe im Zusammenhang mit ihrer Doktorarbeit nicht genügend Hinweise für eine weitere Prüfung gibt. Ein vorsätzliches Fehlverhalten – wie beispielhaft bei der Plagiatin Genossin Franziska Giffey –  sei nicht festgestellt worden. Ganz davon kommen lassen will man Weidel aber offensichtlich dann doch nicht. Zwar seien nach Ansicht der zuständigen Kommission “vereinzelt Zitierfehler” in der Arbeit zu finden, teilte die Universität mit. In Umfang und Bedeutung reichten diese Passagen aber nicht aus, um ein schuldhaftes wissenschaftliches Fehlverhalten zu belegen. Das Gremium habe daher einstimmig entschieden, in dem Fall kein Hauptverfahren zur Prüfung der Vorwürfe einzuleiten.

Mainstream- und Neigungsmedien hatten vor einigen Wochen tagelang nichts anderes zu tun hatten, als darüber prominent zu berichten, dass zwei anonyme “Gutachter” Plagiatsvorwürfe gegenüber Alice Weidel erhoben hatten und diese durch die Süddeutschen Zeitung verbreiten ließen. Nun sollte man doch meinen, dass die Information, es ist nichts hinter den Plagiatsvorwürfen, den selben Medien zumindest eine redaktionelle eigenen Meldung wert sein. Weit gefehlt. Die Chefanklägerin, die Alpenprawda, findet es nicht notwendig, auf ihre Homepage die Einstellung des Plagiatsverfahrens überhaupt zu erwähnen. Der Rest der Journaille greift auf DPA-Übernahmen zurück. .

„Ich freue mich, dass die Universität Bayreuth in dieser Angelegenheit sehr schnell und besonnen gehandelt hat und bedanke mich bei allen beteiligten Personen für die gründliche Prüfung”, erklärte Alice Weidel gegenüber dem Magazin Nius. Sie habe zu keinem Zeitpunkt Zweifel gehabt, dass „die konstruierten Plagiats-Vorwürfe wie ein Kartenhaus in sich zusammenfallen werden“, so Weidel. „Die politische Instrumentalisierung der haltlosen Anwürfe ist krachend gescheitert.“

(SB)