Markus Söder (Bild: shutterstock.com/photocosmos1)

Söder: Bürger-Nein zum Mega-Windpark „kein Beinbruch“ – Wir halten daran fest!

Die Mehringer Bürger haben sich mehrheitlich gegen den Mega-Windpark im bayerischen Altöttinger Forst ausgesprochen. Das sei aber kein “Beinbruch” meint Ministerpräsident Söder. Seine Staatsregierung, die Bayerischen Staatsforsten und das Unternehmen Qair und Söders Wurmfortsatz – die Freien Wähler – wollen grundsätzlich an dem Projekt im Forst festhalten und dort – obwohl Windkraft in Bayern keinerlei Sinn macht – das umweltzerstörende Windprojekt durchziehen. 

Am Sonntag lehnten die Einwohner von Mehring im bayerischen Landkreis Altötting in einem Rats- und Bürgerentscheid mehrheitlich Windkraftanlagen auf ihrem Gemeindegebiet ab. Nach den ursprünglichen Plänen sollten dort etwa 10 der insgesamt 40 Windkraftanlagen eines Mega-Windparks, welcher der größte Bayerns werden soll, errichtet werden.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder äußert sich zum Nein der Mehringer Bürger und macht deutlich, was er vom Votum der Bürger hält: Die Entscheidung in Mehring sei „kein Beinbruch“ und „kein ganz großer Rückschlag“, so der selbstherrliche Söder am Montag, nachdem die Kabinettsklausur in St. Quirin am Tegernsee stattgefunden hatte. Er und die französische Firma wollen an dem Projekt eines großen Windparks grundsätzlich festhalten, teilte er seinem Wahlvolk mit. „Wir glauben trotzdem, dass vieles möglich ist“, so Söder. Es sei ein primäres Anliegen, dass der Windpark realisiert werde – und nicht ein „Windpark light“. Dies sei ein zentraler Baustein der Windenergie-Strategie Bayerns, vermeldet der CSU-Fürst. Den Demokraten mimend erklärte Söder, man hatte „natürlich Respekt“ vor der ablehnenden Haltung der Bürger. Es sei wichtig, diese Entscheidung zu akzeptieren. Dennoch werde man nun untersuchen, wie man damit verfahre und in Betracht ziehen, „ob es einen Plan B gibt“. Bei diesem Vorhaben solle jedoch „auch keine großen Abstriche geben“ bleiben, möglicherweise müsse man es in einer leicht modifizierten Form umsetzen. Über entsprechende „Umwege“, so die Söder´sche Formulierung dafür, auf den Willen der Bürger zu pfeifen, werde man sich Gedanken machen.

Trotz des eindeutigen Ergebnisses der Volksabstimmung am vergangenen Sonntag in Mehring fordert auch der Wasserstoffideologe Hubert Aiwanger noch immer den Bau von vierzig Windkrafträdern im Landkreis Altötting. Hier das Geschwafel vom Freien Wähler-Chef, der – wie Söder – auf das Votum des Bürgers nichts gibt und den umweltzerstörenden Mega-Windpark befürwortet:

In Süddeutschland – namentlich in Bayern – macht Windkraft – nachdem dort sehr wenig Wind weht – noch weniger Sinn, als im Rest des besten Deutschlands, das wir je hatten.

Hier ein Vortrag von Personen, die etwas von ihrem Fach verstehen:

(SB)

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