KaDeWe (Bild: shutterstock.com/Von Sorbis)

Kulturbanausen: Linke wollen aus KaDeWe einen DDR-Konsum machen

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Nachdem dieses Vernichterregime auch das Traditionskaufhaus KaDeWe in den Ruin getrieben hat, zeigen die Linken ihre sozialistische Fratze: Die Kaufhaus-Immobilien des angeschlagenen Signa-Konzerns soll verstaatlich werden.

Das Berliner Kaufhaus KaDeWe war Sozialisten und ihren sonstigen, unappetitlichen Genossen immer schon ein Dorn im Auge, stand es doch als leuchtendes Symbol für Luxus und Erfolg.

Nach der Insolvenz-Meldung der KaDeWe-Gruppe rückt die Linkspartei nun mit einem Sieben-Punkte-Papier heraus, das im Kern darauf hinausläuft, die Kaufhaus-Immobilien des angeschlagenen Signa-Konzerns von Milliardär René Benko zu verstaatlichen. Das berichtet die Bild, welcher der sogenannte „Rekommunalisierungsplan“ der Genossen für KaDeWe & Co. vorliegt.

Nötig sei die „Zusammenführung der Grundstücke und Immobilien in kommunaler Hand“ als „Voraussetzung für eine Sicherung dieser Gemeinschaftsorte und für die Versorgung der Bevölkerung mit Alltagsgütern“, heißt es in sozialistischem Sound, an welchen sich die Wahllämmer dieser Republik langsam aber sicher gewöhnen sollten, insofern diesen Wohlstandsvernichtern nicht schnellstens ein Riegel vorgeschoben wird. Die Idee der Stalinisten aus der zweiten Reihe: Die Warenhäuser sollen „genossenschaftlich“ geführt werden und das „gemeinsam mit den Beschäftigten und in der guten Tradition der Konsumgenossenschaften“. Im Klartext: Das Ganze soll im Stil der ehemaligen DDR-Konsum-Märkte durchgezogen werden.

Dass es sich hierbei nicht um einen geschmacklosen Witz handelt, bestätigt die Obergenossin Janine Wissler: „Es ist eine Frechheit, dass jemand wie Benko Geld aus Unternehmen zieht und nicht mal dafür geradestehen muss, wenn er den Karren an die Wand fährt.“ Die Vorstellung, der Markt könne Probleme selbst lösen, sei „nichts als ein Märchen“, so das sozialistische Geschnatter. Ihr kleiner Nachwuchs-Stalinist und Co-Chef Martin Schirdewan schwadroniert weiter: „Anstatt weiterhin Geld und Hoffnung in die Signa zu investieren, sollten die Kommunen aktiv werden und die Grundstücke in die öffentliche Hand überführen.“

(SB)

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