Katharina Horn (LeaSoph ; siehe Link; CC BY-SA 4.0)

Grüne mecklenburg-vorpommerische Landeschefin soll 80-Jährigen von der Rathaustreppe gestoßen haben

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Gegen die Landessprecherin der Grünen in Mecklenburg-Vorpommern, Katharina Horn , ist Anzeige erstattet worden. Der Vorwurf: Sie soll in der vergangenen Woche im Hinausgehen einen 80-jährigen Mann von der Greifswalder Rathaustreppe gestoßen haben. Bei dem mutmaßlich Geschädigten handelt es sich um den Ehrenvorsitzenden der „Initiative Bürgerentscheid  Greifswald“ , die sich gegen die Unterbringung von Faeser-Gästen in der Stadt stellt. Während die Polizei die Anzeige bestätigte, sie demontiert, schweigen die Neigungsmedien.

Laut dem Nordkurier bestätigte die Polizei, dass in der vergangenen Woche gegen eine 25-jährige Frau Anzeige erstattet wurde. Dabei soll es sich um Katharina Horn, die für die Grünen in der Greifswalder Bürgerschaft sitzt und seit 2022 Co-Vorsitzende des grünen Landesverbandes ist. Der Vorwurf: Die Grüne soll in der vergangenen Woche im Hinausgehen einen 80-jährigen Mann von der Greifswalder Rathaustreppe gestoßen haben. Der Nordkurier hat daraufhin Horn mit den Anschuldigungen konfrontiert. Im grünen Modus wies Horn die Anschuldigungen zurück: „Nach dem Ende der Sitzung habe sie mit ihren Fraktionskollegen das Rathaus verlassen wollen. Vor dem Rathaus allerdings befand sich eine Menschenmenge, teils diejenigen, die während der Sitzung des Saales verwiesen wurden”. „Als wir die Gruppe umgehen wollten, hat ein älterer Mann seine Ellenbogen ausgefahren und versucht, uns den Weg zu versperren. In dem entstehenden Durcheinander ist der Mann gestolpert. Ich konnte ihn nicht mehr festhalten“, so die treusorgende Grüne Horn, die von einer Anzeige gegen sie nichts wisse, gegenüber dem Nordkurier.

Grund für den Hinauswurf der Bürger: Kurz vor der Kommunalwahl im Sommer will sich die die aktuelle Greifswalder Bürgerschaft noch schnell einen neuen stellvertretenden Oberbürgermeister in einer Sondersitzung erwählen. Im Zuge dieser Sondersitzung kam es zu Tumulten, Zwischenrufen und dem erwähnten Rausschmiss der Öffentlichkeit aus dem Sitzungssaal im Greifswalder Rathauses.

Bei dem 80-jährigen Mann, den die grüne Politikerin die Treppe hinunter gestoßen haben soll, handelt es sich pikanter Weise um einen politischen Gegner. Laut dem Nordkurier-Informationen ist der Geschädigte Peter Gomoll, der einen Tag zuvor zum Ehrenvorsitzenden der „Initiative Bürgerentscheid Greifswald“ (IBG) ernannt wurde. Die Initiative sprach sich in der Vergangenheit gegen die Unterbringung von sogenannten Geflüchteten in Containerdörfern in Greifswald aus.

Die Arbeit der IBG wird naturgemäß von der grünen Ideologin Katharina Horn und ihrer Fraktion massiv kritisiert und mit dem üblichen, grünen Dreck beworfen. „In ihren Äußerungen übernimmt sie Formulierungen und Kampfbegriffe des Rechtsextremismus. Diese Initiative ist in der Vergangenheit und auch gestern durch demokratieverachtendes Auftreten und Kontakt zu Rechtsextremen aufgefallen.“

In einer Pressemitteilung der IBG auf Facebook zum benannten Vorfall heißt es:

 

“Am Abend des 31.01.2024 gg 19.15 Uhr, kam es, nach einer turbulenten Sondersitzung der Greifswalder Bürgerschaft, zu einem politischen Attentat vor dem Greifswalder Rathaus.

Frau Horn (Mitglied der Bürgerschaft und Landesvorsitzende der Grünen in MV), bereits rechtskräftigt verurteilte Straftäterin (Beschädigung von CDU +FDP Wahlplakaten), griff beim Verlassen des Rathauses den Ehrenvorsitzenden der Initiative Bürgerentscheid Greifswald (IBG) , Peter Gomoll( 80 Jahre jung), frontal und ohne Vorwarnung an. Frau Horn verpasste Herrn Gomoll einen Bodycheck, worauf dieser die Rathaustreppe rückwärts hinunter stürzte. Oberbürgermeister Stefan Fassbinder stand dabei direkt hinter ihr.

Frau Horn versuchte noch eilig zu ihrem Fahrrad zu gelangen und wollte erkennbar den Tatort verlassen. Schnell herbeigerufenen Polizisten einer parallel stattfindenden Demo auf dem Marktplatz, kamen zum Unfallgeschehen hinzu und setzten Frau Horn zunächst fest.

Mitglieder der Initiative Bürgerentscheid Greifswald (IBG) halfen dem Verletzten und stabilisierten ihn. Ein Krankenwagen wurde ebenfalls gerufen. In der ganzen Wartezeit kam weder Frau Horn noch der Fraktionsvorsitzende der Greifswalder Grünen, Herr Krüger, zu Herrn Gomoll und erkundigten sich nach seinem Befinden. Hier wird deutlich, dass es kein Versehen sondern pure Absicht war.
Das war keine einfache Körperverletzung sondern ein unmenschlicher, rücksichtsloser Angriff oder vielleicht sogar eine politisch motivierte Straftat? Einen Abend zuvor war bekannt geworden, dass Herr Gomoll, als jahrelanger Teilnehmer und Friedensaktivist der Montagsdemonstration in Greifswald, für die bevorstehende Kommunalwahl als Listenkandidat für die Liste der Bürgerinitiative IBG kandidiert.”

Die Mainstreampresse hat bislang zu dem Vorgang laut und vernehmlich geschwiegen.

(SB)