Foto: Alice Weidel (über dts Nachrichtenagentur)

Alice Weidel: “Die Regierung muss Deutschland hassen”

Mit den Schlusssätzen ihrer denkwürdigen und als von historischem Format einzustufenden Rede im Bundestag von vergangener Woche, an die Ampel gerichtet, „Sie hassen dieses Deutschland“, sorgte AfD-Co-Vorsitzende Alice Weidel für Schnappatmung beim politischen Gegner – obwohl diese Einschätzung von Regierungsseite praktisch tagtäglich in der Praxis neu bestätigt wird.

Nun wiederholte Weidel im Interview mit dem Berliner AUF1-Studiochef Martin Müller-Mertens diese Einschätzung. In dem aufschlussreichen Gespräch ließ sich Weidel außerdem zum Treffen von Potsdam, aktuellen Todesdrohungen gegen ihre Partei und Corona als Blaupause für totalitäre Staatsmethoden näher ein. Die Parteichefin bezieht klar Stellung zu dem durch die Systemmedien hochstilisierten Skandal um das angebliche Geheimtreffen von Potsdam. In dem exklusiven Interview kritisiert sie die außerdem die „widerlichen Stasi-Methoden, mit denen in Deutschland gegen Andersdenkende vorgegangen und die Opposition bekämpft wird“.

Ziel: Totale Beschädigung der AfD

Über das angebliche „Geheimtreffen“ von Potsdam sei ein veritables Lügenkonstrukt aufgebaut worden. Die Staatmedien hätten dieses ungeprüft übernommen. „Das Ziel: Die Beschädigung der AfD sollte perfekt sein!“ Das Soros-nahe “Faktenchecker-Kollektiv” „Correctiv“ könnte eine Tarnorganisation des Verfassungsschutzes sein, vermutet die AfD-Vorsitzende ganz offen: Es gebe inzwischen genügend Anzeichen dafür.

Für diese Vermutung spräche etwa der Informationsaustausch mit den Behörden in Echtzeit. Die Denunziationskampagnen würden mittlerweile jede Grenze überschreiten. „Wenn jetzt auf Deutschlands Straßen offen zum Mord an AfDler aufgerufen werden darf, dann sind wir von Anschlägen aus politischen Motiven nicht mehr weit entfernt“, zeigt sich Weidel besorgt.

“Corona war ein Test”

Corona sieht Weidel rückblickend als “ein Test, wie weit der Staat gehen kann“: Bürgerrechte wurden ausgehebelt, Ausgangssperren verhängt, Demos verboten, Teilnehmer niedergeprügelt und mit Wasserwerfern bekämpft. In Deutschland sei ein „schmieriger Spitzelstaat“ entstanden, der die Opposition überwache, während „zeitgleich die Funktionäre des Systems im Gleichschritt durch die Straßen marschieren und den Tod von Oppositionellen fordern.

Für Alice Weidel ist inzwischen klar: „Diese Regierung muss Deutschland hassen!“ So bitter dies auch ist, lasse sich nur mit dieser Erkenntnis die zerstörerische Politik gegen das eigene Volk und die Wirtschaft erklären. Die Mehrheit der Bevölkerung sei mit der Arbeit der Ampel-Regierung nicht zufrieden. Dennoch sei die Regierung überzeugt, fest im Sessel zu sitzen – sonst würde sie anders agieren. Ein Staat im Endstadium greife zu solchen Mitteln, sagt die Politikerin: „Andersdenkende und die Opposition werden mit totalitären Mitteln bekämpft. Das hat sich in der Geschichte immer wieder gezeigt.“ Mittlerweile gebe es in der Gesellschaft kein „links oder rechts“ mehr, sondern nur mehr „totalitär oder freiheitlich“. (red.)

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