Massiver Stellenabbau bei Waschmaschinen-Produktion bei Miele Nächster Ampel-"Erfolg" (Foto:Imago)

Nicht die AfD, sondern die Ampel ist Deutschlands Standortrisiko: 2.700 Jobs bei Miele weg

Nach etwas über zwei Jahren Ampel-Amok-Politik, steht die deutsche Wirtschaft vor dem totalen Zusammenbruch. Wenn Unternehmen noch nicht pleite sind, fliehen sie ins Ausland, um dem deutschen Alltag aus explodierenden Energiekosten, perverser Bürokratie und dem Klima-, Gender- und Quotenwahn zu entfliehen. Nun teilte auch Miele-Chef Markus Miele seiner Belegschaft mit, dass ein Jahr mit „schweren Entscheidungen und zahlreichen, teils tiefgreifenden Veränderungen” anstehe und sich ein Stellenabbau nicht vermeiden lassen werde. Laut Medienberichten droht der Verlust von 2.000 Jobs weltweit, die meisten wohl am Stammwerk in Gütersloh. 700 weitere werden ins polnische Ksawerów verlegt, wo ab 2027 alle Haushalts-Waschmaschinen hergestellt werden sollen. Unter den derzeitigen Bedingungen sieht man sich außerstande, in Deutschland zu produzieren. „Wenn ein Standort in allem teurer ist, wird es schwierig”, so Miele. Deutschland sei zwar seit jeher ein Hochlohnland gewesen, nun seien aber auch die Energiekosten, die Abgaben, die Bürokratie am höchsten. Seine bisherigen Appelle an die Regierung stießen auf taube Ohren.

Letztes Jahr hatte er erfolglos eine deutliche Senkung der Strompreise durch Reduzierung der Abgabenlast gefordert. Auch die Bürokratie sei ein großes Problem. So dauere etwa die Genehmigung einer Photovoltaik-Anlage länger als deren Beschaffung und Aufstellung. Die Innovationskraft werde durch viele und teils auch noch widersprüchliche Vorschriften immer mehr eingeschränkt. Die IG Metall warf Miele vor, von seinem Markenversprechen abzurücken und nun offenbar auf billiger statt besser zu setzen. Trotz der angespannten Marktlage gebe es nach den Rekordjahren 2020 bis 2022 keinen Grund, beim ersten Gegenwind zu solchen Maßnahmen zu greifen, kritisierte der nordrhein-westfälische Bezirksleiter Knut Giesler.

Deutschland “nicht mehr wettbewerbsfähig”

Allerdings ist Miele keineswegs der einzige Konzern, der die Hoffnung aufgegeben hat, hierzulande noch wirtschaftlich arbeiten zu können. Eine Befragung der Wirtschaftsprüfungsfirma Deloitte und dem Bundesverband der deutschen Industrie (BDI) ergab, dass derzeit 67 Prozent der Unternehmen Produktionen ins Ausland verlagern – vor allem in den Bereichen Maschinenbau/Industriegüter, Chemie und Automobil. Florian Ploner, Industrieanalyst bei Deloitte, erklärte, die Deindustrialisierung finde „bereits in erheblichem Umfang statt“. Wenn die Rahmenbedingungen so blieben, würden „sehr wahrscheinlich mehr Unternehmen folgen und zunehmend wichtigere Teile der Wertschöpfung abwandern.

Die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft (DIHK, BDA, BDI und ZDH) schickten letzte Woche einen Brandbrief an Bundeskanzler Olaf Scholz. „Der Frust und die Verunsicherung bei vielen Betrieben wachsen – und die Verlagerung von industrieller Produktion ins Ausland nimmt zu“, heißt es darin. Allerdings konnten sie sich den Hinweis nicht verkneifen, die Transformation in Richtung Klimaneutralität könne so nicht gelingen. Genau der absurde Gedanke, dass eine solche Transformation überhaupt nötig sei, ist jedoch die Hauptursache für die ganzen zerstörerischen politischen Eingriffe in die Wirtschaft. Zu einer Grundsatzkritik an diesem ideologischen Irrsinn konnten die Verbände sich nicht aufraffen, obwohl gerade aus der Industrie heraus endlich einmal eindeutig klargestellt werden müsste, dass es sich hier um einen selbstmörderischen Irrweg handelt. Inzwischen räumen sogar Finanzminister Christian Lindner und Wirtschaftsminister Robert Habeck offen ein, dass der Standort Deutschland nicht mehr wettbewerbsfähig ist. Dass dies auch und gerade auf ihre Politik zurückzuführen ist, erwähnten sie jedoch nicht. Zwei der führenden Minister einer Regierung erklären, dass die Wirtschaft ihres Landes, in der sie seit zwei Jahren dilettantisch herumpfuschen, sich mitten im Kollaps befindet, machen aber genauso weiter. Diese Schizophrenie ist typisch für das ganze Land, wo Parteien, Medien und „Zivilgesellschaft“ einen Kreuzzug gegen die AfD führen, die nirgendwo mitregiert und den angeblichen „Rechtsrutsch“ als Hauptgefahr sehen, während sie selbst es sind, die durch ihr Tun oder Unterlassen die bürgerkriegsartige Spaltung und den wirtschaftlichen Ruin herbeiführen. (TPL)

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