Familiennachzug, "deutsche Reiserückkehrer" oder Migranten nach dem "Heimurlaub"? (Symbolbild:Imago)

Einfallstor Familiennachzug: Der ultimative Sargnagel für Deutschland

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Nicht nur die Flut an Asylanträgen in Deutschland erreicht immer neue Rekorde, auch der Familiennachzug lag 2023 mit 130.000 erteilten Visa auf einem neuen, wahrscheinlich aber nur vorläufigen Höchststand. Die meisten gingen laut Auswärtigem Amt „an syrische, türkische und indische Staatsangehörige“. In der 1996 eingeführten Visa-Statistik ist dies beispiellos. Gewöhnlich lag die Zahl der Visa zwischen 40.000 und 85.000 pro Jahr. Mehr als 100.000 waren es erstmals 2016, nachdem Angela Merkel Deutschland zum Siedlungsgebiet für die ganze Welt gemacht hatte. Der bisherige Rekord war 2017 mit 117.000 Visa erreicht. Im letzten Jahr betrafen etwa 47.000 „den Familiennachzug minderjähriger Kinder zu ihren Eltern“, etwa 5700 den Nachzug von Eltern zu ihren minderjährigen Kindern und 58.000 den Nachzug der Ehepartner von in Deutschland lebenden Ausländern. Weitere 18.000 wurden an Ehepartner deutscher Staatsangehöriger vergeben. Dies könne die klassische binationale Ehe betreffen oder auch den Nachzug zu Eingebürgerten, teilte das Auswärtige Amt dazu mit.

Inzwischen ist es jedem in Deutschland lebenden Ausländer- außer den wenigen ohne Aufenthaltserlaubnis- gestattet, die aus Ehegatten und minderjährigen Kindern bestehende „Kernfamilie“ nachzuholen. Eine weitere Einschränkung ist ein ausreichender Verdienst und genügend Wohnraum. Die nachkommenden Angehörigen müssen zudem ausreichende Deutschkenntnisse nachweisen – außer das bereits in Deutschland lebende Familienmitglied gilt als Fachkraft – darunter fällt jeder mit einer Berufsausbildung.

Zusammenbruch total

Das alles gilt aber natürlich nicht für Asylsuchende, denen das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) Verfolgung in ihrem Heimatland bescheinigt. Diese dürfen auch dann ihre Angehörigen nachholen, ohne über Wohnraum oder finanzielle Mittel zu verfügen. Dass es nicht noch wesentlich mehr als 130.000 Visa sind, ist nur dem Umstand zu verdanken, dass die Botschaftsmitarbeiter in den verschiedenen Ländern gar nicht mit der Bearbeitung der Masse von Anträgen nachkommen.

Allein durch den Familiennachzug wandert jedes Jahr eine ganze Stadt nach Deutschland ein, ohne den unvermindert anhaltenden „normalen“ Migrantenansturm. Dass dies einfach nicht mehr zu bewältigen ist, interessiert die politisch Verantwortlichen für diesen Wahnsinn nicht. Die Wohnungsnot wird immer dramatischer. Der Bundeskanzler führt sie jedoch auf ein „psychologisches Problem durch einen schnellen Zinsanstieg in den vergangenen Jahren“ zurück und seine Bauministerin plant die Errichtung von Plattenbauten und Trabantenstädten. Das ganze Land bricht kulturell, finanziell und sozial unter diesem Irrwitz zusammen und die Veränderungen, die dadurch angerichtet werden, sind nicht wieder rückgängig zu machen. (TPL)