Pfizers Paxlovid: Kaum anwendbar, kaum nachgefragt, zweifelhaft in der Wirkung, zu teuer... - und jetzt auch noch über Ablaufdatum verkäufliche? (Foto:Imago)

Der Irrsinn geht weiter: Bund droht auf 400.000 Packungen Paxlovid sitzen zu bleiben

Wenn der Bundesgesundheitsminister einkaufen geht und dabei das Geld anderer Leute verjubeln – nicht das erste Mal, dass Karl Lauterbach wieder gepfuscht hat, fast schon Normalität:

Der Bund hatte einst eine Million Packungen Paxlovid vom US-Konzern Pfizer gekauft, nun droht er auf einem großen Teil sitzen zu bleiben. “Bislang wurden circa 580.000 Therapieeinheiten vom pharmazeutischen Großhandel an Apotheken ausgeliefert, circa 12.500 Therapieeinheiten wurden als Spende abgegeben”, sagte der Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums der “Rheinischen Post” (Freitagsausgabe).

Das Problem: “Die Haltbarkeit bei den noch vorrätigen Therapieeinheiten läuft nach derzeitigem Stand spätestens Ende Februar 2024 ab.” Eine weitere mögliche Verwendung werde derzeit geprüft, so der Sprecher weiter.

Seit dem 15. Januar 2024 wird Paxlovid über den regulären Vertriebsweg in Verkehr gebracht. Der Apotheken-Verkaufspreis beträgt aktuell 1.149,19 Euro, so das Ministerium. Der Bund soll laut Brancheninformationen nur 650 Euro je Packung bezahlt haben. “Über die Preise für die Beschaffung von Paxlovid durch das Bundesministerium wurde vertraglich mit dem pharmazeutischen Unternehmer Vertraulichkeit vereinbart”, sagte der Sprecher.

Womöglich haben einzelne Apotheken den Unterschied ausgenutzt: “Das BMG hat in etwa 40 Fällen, in denen es Informationen über auffällig hohe Bestellzahlen durch einzelne Apotheken erhalten hat, sowohl die zuständigen Landesbehörden informiert als auch Strafanzeige wegen Untreue und Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz bei den zuständigen Staatsanwaltschaften gestellt”, so der BMG-Sprecher weiter.

Es wurde also mächtig gemauschelt, klar, wenn man damit Geld verdienen kann. Diese ganze Corona-Nummer gehört eigentlich auf die Schreibtische der Staatsanwaltschaften, denn das ist nicht mehr nur Steuerverschwendung, das ist schon Missbrauch. (Mit Material von dts)

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