Atombombenexplosion - Foto: Imago

„Freund“ Macron spielt mit Deutschlands Leben

Die Erwägung des französischen Präsidenten Macron, französische Truppen in die Ukraine gegen Russland zu entsenden, mögen ein besonders übler Bluff des Möchtergern-Napoleons sein, um sich wichtig zu machen und Deutschland zu zeigen, wer Chef in der EU ist.
Von Wolfgang Hübner
Doch wie der kläglich in Russland gescheiterte Kaiser und Vernichter unzähliger Menschenleben spielt Macron mit dem Kriegsfeuer. Die russische Führung hat unzweideutig klargestellt, welche Antwort sie geben wird, wenn die NATO, die EU oder ein einzelner Staat in den Krieg auf Seiten Kiews intervenieren wird.
Macron als Präsident einer Atommacht weiß genau, dass ein erster russischer Gegenschlag nicht das schöne Paris oder Lyon und Marseille treffen würde, sondern als letzte Warnung vor einer umfassenden Vergeltung sich mit taktischen Atomwaffen gegen das Territorium eines Staates ohne Atomwaffen richten würde, der sich von der französischen oder sonstigen Intervention nicht deutlich distanziert hätte. Dieses Problem betrifft vorrangig Deutschland.
Schon die Erwägung Macrons stellt Berlin vor ein Dilemma, dass der Franzose jedoch durchaus im Kalkül haben könnte: Wenn die Ampel-Regierung, die genug Kriegstreiber in ihren Reihen hat, sich von solch abenteuerlichen Plänen distanziert, gefährdet sie die besondere „Freundschaft“ zum Nachbarn. Tut sie das nicht, wird sie zum stillen Alliierten des Größenwahns eines Politikers, der jüngst vor seinen Bauern die Flucht ergreifen musste. Die Bundesregierung muss sofort und ohne Doppelzüngigkeit im Sinne und zum Nutzen Deutschland reagieren!

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