Ohrfeige (Bild: shutterstock.com/Anton Dios)

Ärztekammer fordert Änderung bei Selbstbestimmungsgesetz: „Experimentelle Medizin an Kindern“

Der Deutsche Ärztetag scheint so etwas wie Restverantwortung und medizinischen Ethos entdeckt zu haben und  fordert in einer Resolution scharfe Grenzen der Behandlung von so genannten „Trans“-Kindern mit Hormonen und Pubertätsblockern, also jungen Menschen, welche an einer sogenannte Geschlechtsdysphorie leiden und sich einbilden, im “falschen Körper” geboren zu sein.  Die mehr als nur umstrittene Behandlungsleitlinie müsse überarbeitet, das Selbstbestimmungsgesetz angepasst werden, so die Forderung.

Beim 128. Deutsche Ärztetag in Mainz stellte das Gremium mit zwei Beschlüssen gegen das von der gemeingefährlichen, links-woken  SPD, Grünen und FDP-Truppe in Berlin beschlossene Selbstbestimmungsgesetz.

Die Ärzte fordern vom Bundestag, das Selbstbestimmungsgesetz dahingehend zu ändern, dass unter 18-Jährige nicht ohne vorherige „fachärztliche kinder- und jugendpsychiatrische Diagnostik und Beratung“ ihren Geschlechtseintrag wechseln können. In der Begründung heißt es dazu:

„Aus medizinischer, sexualwissenschaftlicher wie auch aus biologischer Perspektive ist das Geschlecht eines Menschen eine am Körper feststellbare und in den allermeisten Fällen eindeutig zu bestimmende, keineswegs frei verfügbare, sondern unveränderbare Realität. Das Geschlecht ist biologisch binär, der Begriff ist zu trennen von dem der Geschlechtsidentität. In seltenen Fällen weicht die subjektiv empfundene Geschlechtsidentität einer Person von ihrem objektiv gegebenen körperlichen Geschlecht ab.“

Eindringlich warnen die Ärzte auch davor, Kindern Pubertätsblocker zu verschreiben: „Der 128. Deutsche Ärztetag 2024 fordert die Bundesregierung auf, Pubertätsblocker, geschlechtsumwandelnde Hormontherapien oder ebensolche Operationen bei unter 18-Jährigen mit Geschlechtsinkongruenz (GI) bzw. Geschlechtsdysphorie (GD) nur im Rahmen kontrollierter wissenschaftlicher Studien und unter Hinzuziehen eines multidisziplinären Teams sowie einer klinischen Ethikkommission und nach abgeschlossener medizinischer und insbesondere psychiatrischer Diagnostik und Behandlung eventueller psychischer Störungen zu gestatten.“

Auf das, was man sich unter einer aufgepoppten Restverantwortung beim Deutschen Ärztetag geeinigt hat, ist in bei viele unserer Nachbarn mittlerweile Konsens. Dort – wie zum Beispiel in Großbritannien – werden chirurgische Eingriffe oder die Behandlung mit Hormonen bei Minderjährigen kritisch gesehen oder diese sogar verboten. Im durchgeknallten links-woken Deutschland indes soll der Wechsel ins andere Geschlecht so leicht wie nur möglich gemacht werden. Die damit verbundenen und in vielen Fällen verbundenen Risiken, die langfristigen und irreversiblen Folgen interessieren die Berliner Volksumkrempler in des nicht, auch wenn die Beschlüsse des Ärztetages eine schallende Ohrfeige für die Ampel und ihren selbstverliebten Queer-Beauftragten Sven Lehmann darstellen.

(SB)

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