Zwei wie Pech und Schwefel? (Foto: Imago)

Angela, die Giftgrüne

Was war das für ein rauschendes Fest. Beim Abschied des Maoisten Jürgen Trittin trat das giftgrüne U-Boot Angela Merkel als Stargast auf und sorgte für ausgelassene Stimmung bei den Deutschlandzerstörern. Die 69-jährige Merkel bedauerte in ihrer Rede dann auch, dass es 2013 nicht zu einer schwarz-grünen Koalition gekommen ist. Vielleicht aber hat sie auch nur die politische Zukunft Deutschlands prophezeit.

Ex-Umweltminister Jürgen Trittin (Grüne) hat die Einladung seiner Fraktion an Ex-Kanzlerin Angela Merkel (CDU) zu seiner Verabschiedung aus der Politik als wichtiges Zeichen für Kompromissfähigkeit in der Demokratie bezeichnet. Merkel war als Rednerin bei der Veranstaltung im Bundesministerium für Umwelt eingeplant worden.

Gemeinsam mit den beiden aktuellen Grünen-Fraktionschefinnen Britta Haßelmann und Katharina Dröge habe er ein Signal setzen wollen, dass “Demokraten unterschiedlicher Parteien in Deutschland respektvoll miteinander umgehen können”, sagte der Umweltminister der Jahre 1998 bis 2005 dem “Tagesspiegel”.

Trittin fügte hinzu: “Das ist wichtig in einer Zeit, in der die Demokratie von ihren Gegnern angegriffen wird.” Er habe 16 Jahre Opposition gegen Frau Merkel gemacht, sagte der frühere Grünen-Politiker: “Wir waren oft unterschiedlicher Meinung”, sagte Trittin und verwies etwa auf die Entscheidung über eine Beteiligung Deutschlands am Krieg im Irak.

“Dennoch respektieren wir einander. Frau Merkel redet einem nicht nach dem Mund, hat aber den Witz für eine spannende Rede. Es hat mich sehr gefreut, dass sie zugesagt hat.”

Merkels Entscheidung zum Auftritt im Umweltministerium am Montagabend war auch in der CDU aufmerksam verfolgt worden, da sie den Bundesparteitag ihrer eigenen Partei kürzlich nicht besucht hatte. Trittin hatte nach 25 Jahren im Bundestag zum Jahreswechsel sein Mandat aufgegeben.

So viel grüner Schleim auf nur einer einzigen Veranstaltung: Aber es zeigt uns auch: Zwischen CDU und Grüne passt mittlerweile kein Blatt Papier mehr. Hoffentlich merken es die Wähler noch rechtzeitig. (Mit Material von dts)

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