Impfung (Bild: shutterstock.com)
Impfung (Bild: shutterstock.com)

Erneute Klage gegen Astra-Zeneca: Für die Impf-Täter wird es eng

Das abgründige Gebaren des Pharmakonzerns AstraZeneca nimmt immer erschreckendere Ausmaße an. Am Montag reichte die 42-jährige Brianne Dressen im US-Bundestaat Utah Klage gegen das Unternehmen ein. 2020 habe sie, „bei bester Gesundheit“, an einer klinischen Studie teilgenommen, bei der ihr der Corona-Impfstoff verabreicht wurde. Bereits nach Stunden habe ihr Arm begonnen zu kribbeln, und das Gefühl habe sich zunächst auf ihre Schulter und dann auf den anderen Arm ausgebreitet. Später seien weitere Symptome auf, darunter verschwommenes Sehen, Kopfschmerzen, Ohrensausen und Erbrechen aufgetaucht.

Die Klägerin macht geltend, dass AstraZeneca mit ihr einen Vertrag geschlossen habe, wonach der Arzneimittelhersteller die medizinischen Kosten für durch den Impfstoff erlittene Verletzungen übernehmen würde. Dressen erklärt, sie habe festgestellt, dass sie unter Parästhesie leide, einem Zustand, bei dem Nerven gereizt werden und der Körper ein Kribbeln und taube Gefühle empfindet. Einige ihrer Symptome hätten sich verschlimmert und auf ihre Beine ausgedehnt.2021 diagnostizierten Neurologen des National Institutes of Health bei ihr eine „Post-Impfstoff-Neuropathie”. Nach wie vor sei sie nicht in der Lage ihrem Beruf als Lehrerin wie zuvor nachzugehen und andere Tätigkeiten zu verrichten. Von AstraZeneca verlangt sie nun, den Vertrag einzuhalten und ihre medizinischen Kosten zu übernehmen.

Die üblichen Phrasen

Der Konzern gab dazu nur die üblichen Phrasen ab: „Der Impfstoff von AstraZeneca-Oxford hat sich in klinischen Studien und unter realen Bedingungen durchweg als sicher erwiesen, und Aufsichtsbehörden auf der ganzen Welt stellen immer wieder fest, dass die Vorteile der Impfung die Risiken der extrem seltenen potenziellen Nebenwirkungen überwiegen”, erklärte ein Sprecher. Dressen Vorwürfe passen jedoch perfekt ins Bild, das AstraZeneca und die anderen Impfstoffhersteller abgeben. Die Vakzine wurden in aller Eile und ohne korrekte Prüfung auf den Markt geworfen, um möglichst viel Profit zu machen. Die Unternehmen drücken sich mit allen Tricks um ihre Verantwortung.

Auch vor dem Londoner High Court ist derzeit eine Sammelklage mit 51 Fällen gegen AstraZeneca anhängig, das vor Gericht erstmals zugegeben hatte, dass sein Impfstoff Vaxzevria Thrombosen auslösen könne – angeblich jedoch nur „in sehr seltenen Fällen“. In der EU wurde die Zulassung letzte Woche endlich offiziell widerrufen – nachdem er in ganz Europa insgesamt 68,8 Millionen Mal verabreicht wurde. Man kann nur hoffen, dass diese Klagen endlich dazu führen, die Konzerne und ihre skrupellosen Praktiken bloßzustellen und den Opfer zumindest etwas Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. (TPL)

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