Antifa (Build: shutterstock.com/Ben Gingell)

Die ARD wird zum Antifa-Sender

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Die ARD schafft es mit beeindruckender Geschwindigkeit, ihre Standards immer weiter abzusenken. Dass sie, zusammen mit den ebenfalls zwangsfinanzierten Kollegen des ZDF, die größte Propagandaanstalt der Grünen ist, ist seit Jahren bekannt. In einer „Reportage“ der Sendung „Report Mainz“ zum Thema „Braune Burschenschaften – Das rechtsextreme Netzwerk der AfD“ arbeitete man nun auch noch ganz offen mit der linksradikalen Antifa zusammen, deren Freiburger Filiale dem „Report“-Team mit ihren „Recherchen“ unter die Arme griff. Da bei der ARD die Sorge umgeht, dass -ausgerechnet der völlig für den „Kampf gegen Rechts“ eingespannte- Verfassungsschutz womöglich irgendetwas „Rechtes“ im Land übersehen haben könnte, wurde in sämtlichen Bundesländern angefragt, ob man auch Burschenschaften im Visier habe. Aus den Antworten aus Bayern, Rheinland-Pfalz, Thüringen und Hessen ging hervor, dass bundesweit fünf Burschenschaften beobachtet werden und Hessen die ansässigen Burschenschaften als „gesichert rechtsextrem“ einstuft. Dass ganze fünf von 66 Burschenschaften unter Beobachtung stehen, war für die grüne „Sicherheitsexpertin“ Irene Mihalic natürlich Grund genug, eine intensivere Überwachung zu fordern.

Überhaupt war der Beitrag einmal mehr ein einziges linkes Heimspiel, voller Manipulationen und Auslassungen. Eine Demonstration des „Bonner Bündnis gegen Rechts“ gegen die Radcek-Burschenschaft wurde als Bürgerprotest verkauft, obwohl es sich bei dem Bündnis um ein linksradikales Nest aus Linksjugend solid, Antifa, SPD, Grünen und Linken handelt. Als Burschenschaftsexpertin wurde die Politikwissenschaftlerin Alexandra Kurth aufgeboten, ohne zu erwähnen, dass es sich bei ihr um eine SPD-Politikerin aus Gießen handelt.

Keine Berührungsängste

Luca Servos, ein Mitglied der katholischen Verbindung „Makaria Aachen“, durfte eine Unvereinbarkeitserklärung seiner Verbindung mit der AfD fordern. Dass er für den CDU-Landtagsabgeordneten Lutz Lienenkämper arbeitet, teilte man den Zuschauern nicht mit. Insgesamt diente die ganze Übung nur dazu, den im linken Milieu ohnehin seit eh und je verhassten Burschenschaften gleich noch eine Verbindung zur AfD anzuhängen und diese wiederum als pauschal rechtsradikal zu verunglimpfen. Dafür ließ man ausschließlich Linke zu Wort kommen und enthielt dem Zuschauer wichtige Hintergrundinformationen vor – nicht zuletzt auch die Tatsache, dass die Antifa, mit der man keinerlei Berührungsängste hat, vom Verfassungsschutz als linksextremistische Vereinigung eingestuft wird, während man zugleich bemängelte, dass die Behörde nicht scharf genug gegen die angeblich so schlimme Nähe einer winzigen Anzahl von Burschenschaften zur AfD vorgeht.

Es war also wieder einmal ein dreistes Stück linken Pseudojournalismus, das die ARD hier bot, bei dem vermeintlich gefährliche Verbindungen zwischen der AfD und den ebenfalls als mindestens latent „rechts“ präsentierten Burschenschaften herbeigeraunt wurden. Wirklichen Mehrwert hatte der Bericht nicht zu bieten – nur das übliche Abbild linker Befindlichkeiten, die das gesamte ARD-Programm kennzeichnen. (JS)