In Wahrheit haben die Schlümpfe gut lachen in Thüringen (Foto: Collage)

Thüringer Parallelwelten: Wie linken Medien den AfD-Sieg in eine Niederlage umdichten

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Wie tief die Angst des Linksstaates und seiner Medien vor der AfD sitzt, zeigen praktisch alle Berichte zu den gestrigen Kommunalwahlen  in Thüringen. Wer den unisono zu vernehmenden Gleichklang der gleichgeschalteten Presse vernimmt, muss den Eindruck bekommen, die AfD sei der große Verlierer gewesen. Tatsächlich haben ALLE Alt- bzw. Systemparteien verloren: Die Linkspartei des antidemokratischen Minderheitsregierungschefs Bodo Ramelow minus 5 Prozent; die SPD minus 2 Prozent; die Grünen minus 4 Prozent; die FDP minus 2 Prozent. Dazu ist allerdings zu sagen, dass diese Parteien schon vorher teils nur mehr unter ferner liefen rangierten und vielerorts praktisch nicht mehr stattfinden.

Die CDU hielt sich in etwa gleich –  nur die AfD war der einzige große Gewinner mit 8 Prozent. Wie man einen Sieg in eine Niederlage umdichtet, bewiesen fast alle großen Zeitungen: “Rückschlag für die AfD”, titelte “Bild”. Die “Welt” moserte: “AfD schneidet schlechter ab als erwartet”. Die “Zeit” erdichtete eine “Blaue Delle”. Und der Grundtenor lautete:  „Kein Durchmarsch für die AfD“ – als läge die eigentliche Sensation darin, dass die AfD keine absolute Mehrheit errungen hätte. Der Staatsfunk hielt gar der SPD die Stange, wo diese klar im Hintertreffen war:

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(Screenshot:Twitter)

Diese linke Propaganda für das Kartell der selbsternannten Exklusiv-Demokraten kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die AfD trotz der beispiellosen Kampagne (die im Januar mit der Potsdam-Lügenaffäre begann und zuletzt in der “Alles für Deutschland”-Farce um Björn Höcke und den Bestechungs- oder Spionagevorwürfen gegen Petr Bystron und Maximilian Krah kulminierte) einen mehr respektablen Stimmzuwachs verzeichnete – wobei Kommunalwahlen ohnehin nur bedingt zum Stimmungsbarometer taugen. Im ersten Wahlgang konnte sie keines der Spitzenämter erreichen; wohl wahr. Allerdings erreichten neun von 13 AfD-Kandidaten die Stichwahl. Das ist eine bemerkenswerter Erfolg. Allgemein zeichnen sich vielerorts Kopf-an Kopf-Rennen zwischen AfD und CDU ab, vor allem bei den Wahlen der Kreistage und Stadträte der kreisfreien Städte lagen beide Parteien mit 27,3 bzw. 27,6 Prozent fast gleichauf. Bei fehlender Mehrheit finden die nötigen Stichwahlen nun zeitgleich mit der Europawahl am 9. Juni statt.

Mario Voigt, der CDU-Vorsitzende und Spitzenkandidat für die Landtagswahl am 1. September, sprach von einem „guten Tag mit vernünftigen Entscheidungen für Thüringen”. Die CDU werde „stärkste Kraft im Land” werden, fabulierte er. Die Thüringer Parteichefin der Linken, Ulrike Grosse-Röthig, erging sich natürlich in der unvermeidlichen Anti-AfD-Hetze. Thüringen sei „nicht mit einem Schlag blau geworden”, ließ sie verlauten. Die Wählerinnen und Wähler hätten „den braunen Griff nach der Macht im ersten Wahlgang bei Landrats- und Oberbürgermeisterwahlen verhindert”. Auch dieses Geschwätz zeigt jedoch, dass man insgeheim mit einem solchen Szenario gerechnet hat. Die Fakten sehen allerdings anders aus: Unterm Strich konnte die AfD ihr Ergebnis von 2019 massiv verbessern und die CDU ihres mehr oder weniger halten konnte. Angesichts der täglich anhaltenden gnadenlosen Vernichtungskampagne gegen die AfD, die auf allen Kanälen und von allen anderen Parteien gefahren wird, ist dies ein außergewöhnlicher Erfolg, den alles Gerede nicht aus der Welt schafft. Die Niederhaltungsversuche gegen die Opposition scheinen nicht von Erfolg gekrönt zu sein. (JS)