Szene der Sylter Gröler-Sause: Weltweiter Hype geboren (Screenshot:Twitter)

Dank linker Verbotsstasi: Sylt-Song wird Kult und zum neuen Sommerhit

b5822dcbaee249559ba62a280a72cc0b

Die kaum noch in Worte zu fassende Hysterie, mit der Politik und Medien auf das Video einiger betrunkener Jugendlicher reagieren, die zu dem über 20 Jahre alten Song „L’Amours toujours“ des italienischen DJs Gigi D’Agostino die Parole „Deutschland den Deutschen, Ausländer raus!“ grölten – ein auch davor schon seit Monaten auftretender Bierzelt-Trend, der so erst bekannt wurde – , ist dazu angetan, Mediengeschichte zu schreiben. Möglicherweise wird der Streisand-Effekt eines Tages in “Sylt-Effekt” oder Ähnliches umbenannt, weil es kein drastischeres Beispiel für eine völlig gescheiterte Anti-Kampagne gibt – denn der Song ist nicht nur in wirklich aller Munde, sondern inspiriert die Kreativen im Netz auch vieltausendfachen Adaptionen, Memes und Video-Soundhinterlegungen, die teilweise von bitterer Ironie strotzen.

Während gleich das  Lied für das Oktober-Fest und die Berliner Fanmeile während der Europameisterschaft bereits verboten wurde (zum Schaden von Gigi d’Agostinos, dem so GEMA-Gebühren und Tantiemen entgehen), schoss es in den i-Tune-Charts auf Platz eins, wird inzwischen landauf, landab in Diskos und auf zahllosen anderen Feiern gesungen und hat das Zeug, sich zum EM- und/oder Sommerhit des Jahres zu entwickeln. Die für hauptberuflich gegen „Rechts“ empörte Politiker und Journalisten völlig unverständliche Eigendynamik dieser ganzen Farce zeigt sich auch daran, dass mittlerweile sogar schon Ausländer fröhlich zu dem Lied tanzen und „Ausländer raus“ singen: In Stuttgart taten dies am Sonntagabend Fans des türkischen Fußballvereins Galatasaray Istanbul. Irrer geht es nicht.

Niederträchtige und intellektuell tote Linke

Im Internet kursieren auch diverse andere Aufnahmen von Migranten, die das Lied gut gelaunt mitsingen: In Frankreich verbreitet sich gerade eine eigene Version mit anderer Melodie.
Immer mehr Menschen wollen wissen, was es mit dem Lied auf sich hat; die unerträgliche Anti-Rechts-Hysterie führt zu einer Gegenreaktion, weil der Überdruss darüber, ständig aus irgendwelchen lächerlichen Gründen zum „Nazi“ gestempelt zu werden, nur weil eine verdummte, niederträchtige und intellektuell tote Linke keinen anderen Vorwand mehr findet, um sich an die Macht zu klammern.

Der Versuch, einen abermaligen Nazi-Skandal herbei zu konstruieren, ist also kolossal gescheitert. Seit der „Correctiv“-Lügengeschichte vom Januar, die den Großangriff des Linksstaates auf die AfD einläutete, hagelt es täglich -noch mehr als gewöhnlich- Meldungen über die angeblich allgegenwärtige rechte Bedrohung. Die völlig irrsinnige Reaktion auf den Pseudo-Skandal von Sylt hat offenbar bei Vielen das Fass endgültig zum Überlaufen gebracht. Um dem Wahnsinn in diesem Land irgendetwas entgegenzusetzen, grölt man aus Trotz nun das Lied, wegen dem fünf Jugendliche einem öffentlichen Spießrutenlauf ausgesetzt werden, mit dem systematisch ihre Existenz vernichtet werden soll. Wie so oft in der Geschichte, fallen die Repressionsversuche auf ihre politischen Urheber zurück. Gründlicher konnte das in Politik und Medien aufgeführte erbärmliche Schmierentheater gar nicht nach hinten losgehen. Das genaue Gegenteil seiner Absicht ist eingetreten. Vielleicht wird es in der Rückschau einmal als Meilenstein bei der Überwindung des linken Würgegriffs um Deutschland gelten. (JS)