ARD-Chef Gniffke: Realsatire vom Feinsten (Foto:dts Nachrichtenagentur)
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Komischer wird’s nicht mehr: ARD-Chef Kai Gniffke fabuliert von „unvoreingenommenen Fakten“

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ARD-Chef Kai Gniffke hat in einem Beitrag auf Linkedin wieder einmal einen Einblick in die Blasenwelt gegeben, in der er lebt: In Hamburg habe er mit dem Team von „Social News Daily“ über die Fragen: „Was ist Meinung? Was ist Haltung? Wo beginnt Aktivismus? Und wie verträgt sich das alles mit Journalismus?“ diskutiert, berichtet er stolz – um dann zu einem Statement von einer Realitätsferne auszuholen, die einen nur noch fassungslos zurücklässt. Für ihn sei „die Glaubwürdigkeit – gerade als öffentlich-rechtliches Medienhaus – unser höchstes Gut“. Wenn wir das Vertrauen des Publikums verspielen, können wir einpacken, so Gniffke. Genau deshalb gingen „Journalistinnen und Journalisten unvoreingenommen an die Berichterstattung, unabhängig davon, ob sie persönlich eine Sache gut oder schlecht finden“, behauptete er allen Ernstes. Medienschaffende sollten dabei „die gleiche Professionalität an den Tag legen, wie beispielsweise eine Chirurgin, die jeden Patienten gleich gut nach handwerklichen Standards operiert, unabhängig davon ob die politischen Meinungen der beiden übereinstimmen“, meint er. Für sich nimmt er in Anspruch: „Wo Meinung drin ist, muss das deutlich werden. So wie wir das beispielwiese in den Tagesthemen mit dem Label „Meinung“ tun oder in Qualitätszeitungen der „Kommentar“.

Natürlich dürften sich Journalistinnen und Journalisten als mündige Staatsbürger privat in gesellschaftlichen Gruppen, Vereinen oder Initiativen engagieren, so der ARD-Boss aus den Tiefen der öffentlich-rechtlichen Paralleluniversen. Aber Aktivismus zugunsten einer Sache, die gleichzeitig Gegenstand unserer Berichterstattung ist, könne „das Vertrauen der Menschen in unsere Unvoreingenommenheit erschüttern“. Deshalb finde er, „dass sich Mitarbeitende bei öffentlichen Meinungsbekundungen zurückhalten sollten – unabhängig in welchem Forum oder auf welcher Plattform. (…) Nur wenn wir unsere Glaubwürdigkeit und das Vertrauen des Publikums behüten, können wir unseren Auftrag erfüllen: Den gesellschaftlichen Diskurs mit gewissenhaft und unvoreingenommen recherchierten Fakten zu befördern, damit sich die Menschen eine eigene Meinung bilden können“.

Weiter entfernt von glaubwürdigem Journalismus denn je

Man fragt sich, was alarmierender wäre: wenn Gniffke dieses Gefasel wirklich ernst meint, oder wenn es sich dabei um blanken Zynismus oder sogar um versteckte Kritik durch überzeichneten Sarkasmus an den eigenen Kaderjournalisten handelt. Denn es gibt wahrlich nichts, wovon die ARD weiter entfernt wäre, als von glaubwürdigem und unabhängigem Journalismus – und läge Gniffke mit seinen Sonntagsreden auch nur annähernd an der Realität oder zumindest am Empfinden der Massen, dann würde sein eigenes TV- und Hörerpublikum nicht konstant schrumpfen, dann wäre der Widerstand gegen die Zwangsgebühren nicht so groß wie nie und dann wäre die Akzeptanz für den deutschen ÖRR deutlich höher. So aber gerät die ARD wegen ihrer in Wahrheit mittlerweile mit Händen zu greifenden, völlig grotesken links-grünen Einseitigkeit, die das gesamte Programm bis in den Unterhaltungsbereich hinein durchzieht, zu Recht immer tiefer in die Kritik. Ihre Glaubwürdigkeit schmilzt schneller dahin als die Gletscher durch die angebliche Klimakatastrophe, die von ARD-Panikmeteorologen unablässig ausgerufen wird. Die ARD-„Journalisten“ sind de facto grüne Aktivisten. Sie berichten ausschließlich im Sinne der Regierung; verschweigen oder verdrehen Fakten zu den desaströsen Folgen der islammischen Massenmigration; haben sich an vorderster Front und völlig unkritisch als Trommler für das Corona-Regime betätigt; weigern sich bis heute, diese Tragödie aufzuarbeiten, bevormunden ihr Publikum, anstatt es unvoreingenommen zu informieren und belästigen es dabei auch noch mit der idiotischen Gender-Sprache, die von einer riesigen Mehrheit der Bevölkerung kategorisch abgelehnt wird.

Ihre Talkshows sind ein einziges Schaulaufen der immer gleichen linken Politiker, wenn ab und zu einmal ein AfD-Politiker eingeladen wird, dann nur, um ein Tribunal gegen ihn zu veranstalten. Die ARD tritt ihren Programmauftrag, in dessen Namen sie jedes Jahr Milliarden Euro an Zwangsgebühren einstreicht, um die völlig absurden Gehälter der in Saus und Braus lebenden Intendanten und die völlig unverhältnismäßigen Pensionen zu bezahlen, jeden einzelnen Tag mit Füßen. Das Programm ist dabei fast schon Nebensache und an Ideenlosigkeit kaum noch zu unterbieten. Immer mehr Menschen wenden sich angewidert von dieser primitiven Propaganda ab. Und vor diesem Hintergrund hat Gniffke den Nerv, ein unerträglich verlogenes Plädoyer für einen Journalismus zu halten, von dem sein eigener Sender Lichtjahre entfernt ist. Das Ganze ist so lächerlich, dass man ihm eigentlich nur den Rücktritt oder eine Untersuchung auf seinen Geisteszustand empfehlen kann. (TPL)

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