Verantwortungsloser Scharfmacher: Roderich Kiesewetter, CDU (Foto: Imago)
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Hat CDU-Krieger Kiesewetter Strafanzeige gegen Wagenknecht wegen Volksverhetzung gestellt?

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Eine ziemlich undurchsichtige Geschichte: CDU-Kriegsbefürworter Roderich Kiesewetter soll mutmaßlich Strafanzeige gegen Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine, wegen angeblicher Volksverhetzung gestellt haben. Wagenknecht war davon überzeugt, dass man Menschen wie Kiesewetter stoppen müsse und ihn nicht weitermachen lassen dürfe, weil er den Krieg nach Deutschland bringe. Die entsprechenden Nachrichten bei Bild und ntv sind jedoch aktuell wieder offline. Vielleicht hat ein Anwalt dem ehrenwerten Herr Kiesewetter geraten, sich lieber nicht mit so einer Anzeige lächerlich zu machen.

Der CDU-Parteisoldat Roderich Kiesewetter steht fest an der Seite der „Kriegstreiberin“ Strack-Zimmermann, wenn es darum geht, das Sterben im Ukrainekrieg am Laufen zu halten. Dem 60 Jahre alten Bundestagsabgeordnete Kiesewetter scheint jegliches Schamgefühl abhanden gekommen zu sein. Wie die Bild-Zeitung und ntv noch heute morgen berichteten, hat er die Vorsitzende der Partei Bündnis Sahra Wagenknecht wegen Volksverhetzung angezeigt.

Wagenknecht hatte am 27. Mai beim Wahlkampf in Saarbrücken in Richtung Kiesewetter unter anderem gefordert, dass der CDU-Politiker wegen seiner Einstellung zur Unterstützung für Waffenlieferungen an die Ukraine gestoppt werden müsste und man ihn „nicht weitermachen lassen“ dürfe.

Jedoch beschäftigt der CDU-Kriegsbefürworter Kieswetter die ohnehin heillos überlastete Justiz nicht nur mit dieser Anzeige. Er zeigte auch Sahra Wagenknechts Ehemann, Oskar Lafontaine an. Und zwar dafür, dass er Leute wie Kiesewetter als „Verrückte“ bezeichnet haben soll, die „hinter Schloss und Riegel“ müssten, weil sie verfassungswidrig zum Krieg aufrufen.

Medienmeldungen über das irre Anzeigenspielchen des Herrn Kiesewetters waren heute morgen noch bei Bild und Co. online. Nun führen diese Links aber ins Off:

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Screenshot

In den sozialen Medien wird gemutmaßt, dass der ehrenwerte Herr Kiesewetter, der sich mit seinem Umfaller ins Blumenbeet samt mutmaßlicher Bezichtigung eines Unschuldigen, dieser habe ihn gestoßen, lächerlich wenn nicht gar strafrechtlich relevant verhielt, einen  Anwalt hat, der ihm geraten haben könnte, sich lieber nicht mit diesen Anzeigen noch lächerlich als eh schon zu machen.

Der deutsch-syrischer Journalist Manaf Hassan steigt in das Strafanzeigen-Bingo ein und teilt auf X unter anderem mit: „Meine Anzeige gegen Kieswetter, weil er mich als „Islamist“ bezeichnet hat, ist auch auf dem Weg.“

Andere wiederum fordern: „Kiesewetter gehört komplett gecheckt… wer bezahlt diesen Typen?!“

Kiesewetter soll das alles dementiert haben, aber auch dazu gibt es bereits einen Kommentar:

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(SB)

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