Die Bereitschaft der NATO, den Ukraine-Konflikt bis zur atomaren Katastrophe eskalieren zu lassen, kennt offenbar keine Grenzen. Die NATO entwickelt bereits mehrere „Landkorridore“, um US-Truppen im Falle eines Krieges mit Russland möglichst schnell an die Front verlegen zu können. Die Soldaten sollen an einem von fünf niederländischen Häfen landen und entlang vorgeplanter logistischer Strecken durch Deutschland und Polen zu einem möglichen Angriff aus Moskau geführt werden, wie NATO-Beamte dem britischen „Telegraph“ erklärten. Die westlichen Regierungen wurden aufgefordert, sich auf einen Konflikt mit Russland in den nächsten zwanzig Jahren vorzubereiten.
Bei einer russischen Invasion von NATO-Ländern würden US-Truppen zur niederländischen Hafenstadt Rotterdam gebracht und dann ostwärts verschifft. Im Falle eines russischen Beschusses der aus den Niederlanden vordringenden NATO-Truppen oder der Zerstörung der nordeuropäischen Häfen, soll der Fokus auf Häfen in Italien, Griechenland und der Türkei verlagert werden. General Alexander Sollfrank, der Chef des Nato-Jsec-Logistikkommandos, erklärte, es würden jedoch im Hintergrund auch Vorkehrungen getroffen, um die Routen zu anderen Häfen zu erweitern und sicherzustellen, dass die Bodenverbindungslinien nicht von russischen Truppen unterbrochen werden können. Und schließlich entwirft man auch Pläne, Truppen über Häfen auf dem Balkan und durch Norwegen, Schweden und Finnland zu transportieren, wo nationale Militärs nicht durch lokale Regelungen eingeschränkt wären und Sendungen ohne übliche Einschränkungen transportiert werden könnten.
Keller und Tiefgaragen als Bunker
Auch die Ampel-Regierung hat einen neuen Kriegsplan, in Form der überarbeiteten „Rahmenrichtlinie Gesamtverteidigung“ (RRGV) von 1989 vorgelegt. „Alle staatlichen Ebenen müssen eng zusammenwirken, die militärische und zivile Verteidigung sei „eng verzahnt“, verkündete Innenministerin Nancy Faeser. Bei Angriffen an mehreren Orten gleichzeitig, könnten die Menschen nicht überall mit sofortiger staatlicher Hilfe rechnen. Deshalb müssten sie darauf vorbereitet sein, „sich zunächst selbst zu helfen“. Dafür hat Faeser allerdings bereits mit ihrer Migrationspolitik gesorgt, deren Gefahren wesentlich realer und bedrohlicher sind als der künstlich aufgebauschte Popanz um einen völlig unrealistischen russischen Angriff auf NATO-Gebiet. Kellerräume in „Massivbauweise“, Tiefgaragen oder U-Bahn-Stationen sollen im Kriegsfall als provisorische Bunker genutzt werden, da die vermeintlichen Angriffe „mit teils extrem kurzen Vorwarnzeiten“ erfolgen würden.
Die Medien werden verpflichtet, wichtige Bekanntmachungen „unverzüglich“ zu senden, die Behörden können in umkämpften Gebieten Evakuierungen anordnen, wobei Familien nicht getrennt werden sollen. Die Ausgabe von Lebensmitteln kann rationiert werden, der Bund lagert Weizen, Roggen und Hafer an geheimen Orten. Die Arbeitsagentur kann Bürger ab 18 Jahren verpflichten, in bestimmten Jobs (etwa Pflege, Post, Bäckereien) zu arbeiten oder Kündigungen in diesem Bereich verbieten. Immerhin soll die Müllabfuhr auch im Kriegsfall weiterarbeiten. Wie der zu Tode bürokratisierte Staat mit seiner völlig maroden Infrastruktur das alles konkret bewerkstelligen soll -und das auch noch in einem wirtschaftlich ruinierten Land- steht nicht in dem Papier.
Irrsinnige Grundannahmen
Mit diesen Planspielen ist endgültig der Beweis erbracht dass die führenden Kräfte im Westen von allen guten Geistern verlassen sind. Zunächst drängt sich hier natürlich die Frage auf, warum es eigentlich während des gesamten Kalten Krieges überhaupt so etwas wie ein atomares Gleichgewicht gab und die atomare Abschreckung siebzig Jahre lang funktioniert hat? Die Strategen des Westens und des Ostblocks gingen immer von der Grundvoraussetzung aus, dass eine Eskalation hin zu einem möglichen Atomkrieg unter buchstäblich allen Umständen verhindert werden müsse. Ausgerechnet die Gehirnakrobaten des untergehenden Westens meinen aber nun, man könnte dies alles ignorieren und einfach einen konventionellen Krieg gegen eine Atommacht führen, die sich dann auch einfach in die Ecke drängen lässt, ohne jemals auf die nukleare Option zurückzugreifen – und zwar einfach deshalb, weil ihre Simulationen das behaupten; so wie sie auch behaupten, dass man den Verlauf des Weltklimas auf Jahrhunderte hinaus vorhersagen und regulieren kann, beliebig viele Geschlechter annehmen oder sämtliche ökonomischen Gesetze außer Kraft setzen kann, um die Wirtschaft „klimagerecht“ umzubauen.
Es ist absolut irrsinnig, davon auszugehen dass Putin oder irgendein anderer russischer Politiker einfach wie ein geprügelter Hund aus der Ukraine schleichen würde. Das gesamte nationale und internationale Prestige Russlands würde auf Generationen zusammenbrechen, das ganze Land könnte dabei kollabieren. Doch das alles ist den historischen Analphabeten und (Alp-)Traumtänzern, die heute überall im Westen am Ruder sind, natürlich nicht bewusst. Eine wohlverstandsverwahrloste und verdummte Pseudoelite, die nie einen Krieg erlebt hat, spielt völlig unbekümmert mit dem Dritten Weltkrieg, als dessen Folge die Welt dann -anders als in ihren lächerlichen Klimaszenarien- tatsächlich untergehen würde. Mehr denn je muss diesen Irren nun endlich in den Arm gefallen werden und ein Prozess zu Friedensverhandlungen unter Einbeziehung Russlands gestartet werden, bevor ausgerechnet die Ukraine zum Auslöser für ein nukleares Armageddon wird. (TPL)























