Dautermann (Bild: Screenshot/Hintergrund: shutterstock.com)

SPD-Nachwuchspolitiker Dautermann ruft dazu auf, AfDlern die Zähne auszuschlagen

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Robin Dautermann, der SPD-Genosse, tritt am Sonntag zur rheinland-pfälzischen Kommunalwahl an, ruft in einem Rap-Song vermummt und vor einer Antifa-Flagge dazu auf, dass AfD-Politikern die Zähne herausgeschlagen werden sollen.

Der 23-jährige SPD-Lokalpolitiker Robin Dautermann aus Rheinland-Pfalz droht all jenen, die nicht das denken, was er denkt, mit offener Gewalt. Verpackt hat der Genosse, der diesen Sonntag als stellvertretende Vorsitzende der Jusos in Rhein-Selz für die SPD auf Listenplatz 19 zur rheinland-pfälzischen Kommunalwahl für den Verbandsgemeinderat antritt, seine Drohung in ein Rapp-Liedchen und präsentiert den musikalischen Gewaltaufruf vor einer Antia-Flagge: „Stoppt Faschos, wenn es sein muss, gewaltsam“, heißt es an einer Stelle des Dauermann´schen Liedgutes, das auf die Melodie von Gigi D’Agostinos Hit „L’Amour toujours“ geschrieben wurde.

Am Sonntag tritt Dautermann als Kandidat der SPD zur Wahl an.

AfD-Politikern will der SPD-Nachwuchs die Zähne herausschlagen: „Labert der AfD’ler gerade Quatsch, trifft er uns und braucht danach Zahnersatz.“ Im Refrain rappt Dautermann, der sich auf Instagram als “Rapper, Changemaker und als Student der Erziehungswissenschaften an der Uni Mainz” präsentiert: „Nazis aufs Maul, Nazis aufs Maul, Refugees welcome, Nazis aufs Maul!“

Sein Hass-Video, indem er den politischen Gegner der SPD körperliche Gewalt androht, hat Dautermann inzwischen aus dem Netz gelöscht.

Noch Anfang März wurde der gewaltbereite kleine Antifa-Genosse von seiner Oberchefin, Ministerpräsidentin Malu Dreyer als Teil einer Delegation in die Staatskanzlei eingeladen. Dort zeigte er, welches Ziel er anstrebt:  „Das Büro der Ministerpräsidentin ist echt schön, könnt ich mich dran gewöhnen“, schrieb Dautermann auf seiner Instagram-Seite.

Dautermann besuchte Malu Dreyer in der Staatskanzlei. (Quelle: Instagram Robin Dautermann)

Nach dem Angriff auf den SPDler und EU-Kandidaten Matthias Ecke hatte Dautermanns SPD in Rheinland-Pfalz in einer Pressemittelung trompetet: „Das Einschüchtern von Demokratinnen und Demokraten durch Schlägertrupps ist ein Mittel von Rechten und Faschisten. Gerade auch Parteien wie die AfD tragen dafür Verantwortung, dass das gesellschaftliche und politische Klima immer rauer und gewaltsamer wird.“

Was für ein scheinheiliges Schmierentheater die SPD abliefert, wer hier die tatsächlichen Aggressoren sind, beweisen einmal mehr Gestalten wie Genosse Dautermann.

In den sozialen Medien fragt man sich aktuell: “Nachdem gestern die News rundgingen, dass es bundesweit Razzien wegen Hasssprech gab, dürfte sich Robin #Dautermann von der #SPD #RheinlandPfalz sicherlich bald über einen Hausbesuch freuen – oder, @NancyFaeser Frau #Faeser?”

“Ob die Uni Mainz Dautermann – wie die Sylt-Musikanten – nun auch exmatrikuliert?”

(SB)