Das Gesicht des weltoffenen, friedliebenden, toleranten Islam, der zu Deutschland gehört: Der Messerangreifer von Mannheim im Kampf gegen die Intoleranz"(Foto:ScreenshotVideoBPE)

Unfassbare Relativierungen nach Mannheim: Stürzenbergers “Intoleranz” soll den Polizisten getötet haben

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So tragisch und entsetzlich der Tod des 29-jährigen Polizisten Rouven Laur ist, der einer islamistischen Messerattacke am Freitag letzte Woche in Mannheim zum Opfer fiel, so schäbig ist die feinsinnig Differenzierung zwischen scheinbar berechtigten Opfern des Angriffs (Stürzenberger) und unschuldigen (wie diesem Polizisten). Am entlasten kam diese Denkweise bei Maischberger zu Tage, wo die Moderatorin sagte, der Anschlag habe einem Islamkritiker gegolten, aber es kam eben auch ein Polizist ums Leben. Ganz so, als sei der Anschlag auf Stürzen Berger, nachvollziehbar und legitim gewesen. Relativieren der Einlassungen von Claudia Roth und anderen Grünen nach Mannheim, die sogar das islamistische Motiv in Abrede stellten und sich mit Händen und Füßen gegen die Abschiebung des Täters selbst jetzt noch werden, rundet dieses widerwärtige mediale Feedback ab.

Ganz übel auch, was bei der Trauerfeier in Mannheim (bei der bezeichnenderweise ein Ditib–Imam arabische Gebetsgesänge just der Religion beisteuerte, in deren Namen der Messerangriff erfolgt war) der parteilose Bürgermeister von Neckarbischofsheim, des Heimatortes von Rouven Laur, beisteuerte: „Rouven hat einen Menschen beschützt, dessen Intoleranz er nicht gutheißen konnte, und ist dafür gestorben.“ Abgesehen davon, dass der Polizist hier nicht als Privatperson, sondern in Ausübung seines Dienstes eingriff: Ihm wird hier eine persönliche Haltung und Einstellung unterstellt, für die es überhaupt keinen Belege gibt. Niemand weiß, wie Lauer privat über Stürzenberger und den Islam dachte; ob er dessen Positionen, so er sie denn kannte, für “intolerant” hielt oder ihnen insgeheim vielleicht sogar zugestimmt hätte. Ein Gedenk seines Schicksals hätte er mit Sicherheit weniger ein Problem mit der angeblichen “Intoleranz” Stürzenbergers gehabt als mit der mörderischen Brutalität der Ideologie, gegen die dieser sich mutig Woche für Woche seit Jahren engagiert. Es ist eine bodenlose Unverschämtheit dieses Provinzbürgermeisters, dem zum selben Zeitpunkt noch schwerverletzten und von demselben Messer wie Rouven Laur niedergestochenen Stürzenberger eine indirekte Mitschuld an dem Angriff zu geben – und durch den Vorwurf der Intoleranz den gegen ihn und das Bündnis Pax Europa durch von Linke und Islamisten erhobenen Vorwurf der angeblichen Islamophobie zu bestätigen. Wer Stürzenbergers Auftritte je verfolgt hat, weiß, dass hier explizit differenziert wird zwischen dem Islam als spiritueller Glaubensgemeinschaft und dem politischen Islam, der gegen die freiheitliche Grundordnung gerichtet ist. Hier von Intoleranz zu reden, ist in jeder Hinsicht widerlich, deplatziert und arglistig.

Faktische Aushebelung des Rechts

Nicht nur wird völlig ausgeblendet, dass der Mordanschlag ausschließlich Michael Stürzenberger galt, der ebenfalls nur knapp dem Tod von der Schippe sprang und schwer verletzt wurde. Es wird nun, bei den Trauerfeiern, Nachrufen und politischen Einordnungen, geradezu so getan, als sei Rouven Laur dafür gestorben, dass ein Islam, Hasser und Hetze sein Gift öffentlich verspritzen dürfte, was ja Beweis für die große Toleranz und rechtsstaatlich garantierte Freiheit in Deutschland sei. Das ist gleich auf mehreren Ebenen grundfalsch: Der Polizist wurde leider ebenso ein Opfer der Umstände wie auch Stürzenberger selbst, was bei der perversen Migrationspolitik und der faktischen Aushebelung des Rechts bei der Duldung Illegaler und abgelehnte Asylbewerber anfängt und in der unzulänglich glichen Ausbildung, Schutzausrüstung und einsatztaktischen Wachsamkeit der eingesetzten Beamten endet. Mit seiner Einstufung als “Islam-Feind” durch den bayerischen Verfassungsschutz hat der Staat eine Form von Zielmarkierung betrieben, indem er Stürzenberger hochoffiziell und wortgleich als das klassifizierte, was verbrecherische Islamisten in ihm sahen. Anabel Schunke schreibt über die Trauerfeier von Mannheim: “Stellt euch vor, es wird sich noch über euren Tod hinaus stellvertretend für euch von demjenigen distanziert, der die Gefahren einer Ideologie benennt, wegen der ihr sterben musstet. Am Ende ist es noch Stürzenberger geschuldet, dass Rouven L. gestorben ist und nicht der islamistische Attentäter… Dieses Land ist und bleibt zutiefst gestört.”

Tatsache ist: Der nun als Musterbeispiel angeblich “gelungener Integration” bis “kurz vor der Tat” gefeierte Täter, ein 25-jähriger Afghane (der gut und gerne auch zehn Jahre älter sein könnte), hätte, wie hunderttausende andere auch, gar nicht hier in Deutschland sein dürfen. Da es gegen Stürzenberger Morddrohungen gab und dass – gerade in einer Stadt wie Mannheim mit einem außerordentlich hohen Anteil an Muslimen – mit einer erhöhten Gefährdungslage zu rechnen ist, stellt sich zudem die Frage, wieso hier, wie übrigens ja auch bei jedem Risikofußballspiel, nicht auch wenigstens einige gepanzerte und behelmte Polizisten vor Ort waren, die in solchen Fällen eingreifen könnten, ohne selbst Gefahr zu laufen, abgestochen zu werden?! Wenn denn schon ein sofortiger Schusswaffengebrauch nicht gewünscht ist (und auch hier wieder erst viel zu spät erfolgte), wäre das eigentlich das Mindeste. (JS)