Wärmepumpe (Bild: I AM NIKOM/shutterstock.com)

Habecks Wärmepumpen bleiben Ladenhüter

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Und schon wieder hat sich unser Bundeswirtschaftsminister verkalkuliert. In der freien Wirtschaft hätte man so einen schon längst vor die Tür gesetzt:

Der Wärmepumpen-Hochlauf in Deutschland bleibt offenbar deutlich hinter den gesteckten Zielen zurück. Wie die “Bild” (Samstagsausgabe) unter Berufung auf Zahlen des Bundeswirtschaftsministeriums berichtet, sind in diesem Jahr bisher knapp 40.000 Förderanträge für eine Wärmepumpe eingegangen.

“Nach derzeitigem Stand (13. Juni) wurden rund 38.000 Anträge bei der KfW zur Heizungsförderung gestellt”, sagte ein BMWK-Sprecher der “Bild”. Man könne jedoch nicht spekulieren, wie viele Anträge künftig gestellt werden. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hatte für das Gesamtjahr das Ziel ausgegeben, dass 500.000 neue Wärmepumpen in Deutschland eingebaut werden sollen.

Der energiepolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Michael Kruse, sagte der Zeitung: “Für die selbstgesteckten Ziele des Wirtschaftsministers sind das viel zu schlechte Absatzzahlen. Die sehr geringe Investitionsbereitschaft in Deutschland lässt auch den Wärmepumpen-Einbau in den Keller rutschen.” Als einen Grund nannte Kruse die hohen Strompreise. “Falls jetzt nicht konsequent umgesteuert wird, dann sprechen viele Faktoren leider für steigende Strompreise – entgegen der vollmundigen Versprechen der Grünen”, sagte der FDP-Politiker.

Und die Wärmepumpen-Wirtschaft, die naiverweise oder in grüner Treue an die Versprechungen dieses Versagers geglaubt haben, sehen entsprechend alt aus.

Vielleicht aber können sie noch auf Windkraftanlagen umschwenken, in diesem Bereich soll es jetzt ja – zum Leidwesen von Natur und Umwelt – schneller vorangehen.

Oder man könnte sich auch auf Lastenräder konzentrieren, die bald die Straßen beherrschen werden. Irgendein grüner Fußabdruck muss doch noch übrig bleiben, wenn die Grünen endlich und wohl verdient in der Versenkung verschwunden sind. (Mit Material von dts)

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