Foto: Bundeswehr-Soldaten (Archiv) (via dts Nachrichtenagentur)

Wehrbeauftragte: Wir brauchen noch mindestens 100.000 Soldaten mehr

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Deutschland rüstet sich zum Dritten Weltkrieg und weil es dazu jede Menge Kanonenfutter braucht, sollen jetzt noch mehr junge Menschen für die globalen Interessen der Amerikaner und für die wirtschaftlichen Interessen der Rüstungsindustrie geopfert werden:

Die Wehrbeauftragte des Bundestags, Eva Högl (SPD), hält jetzt ebenfalls eine Pflicht beim Wehrdienst für unumgänglich. “Freiwilligkeit ist wichtig, aber es braucht perspektivisch auch eine Verpflichtung”, sagte Högl dem “Stern”. Allen müsse deutlich werden: “Jeder und jede in unserer Gesellschaft muss einen Beitrag leisten.”

Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hatte am Mittwoch ein neues Wehrdienstmodell vorgestellt, bei dem alle 18-jährigen Männer einen Musterungsbogen ausfüllen müssen und bei Eignung sich dann freiwillig für den Wehrdienst melden können. Ob sie wie beim schwedischen Vorbild auch notfalls gegen ihren Willen rekrutiert werden können, ist noch offen.

“Sollte die Zahl der Freiwilligen nicht reichen, muss es die Pflicht geben”, sagte Högl. “Da bin ich mir mit Boris Pistorius einig.” Mittelfristig reiche das Modell nicht aus: “Wir brauchen perspektivisch ein verpflichtendes Gesellschaftsjahr für alle, Männer wie Frauen. Das stärkt den Zusammenhalt und tut auch jedem und jeder Einzelnen gut. Der Dienst in der Bundeswehr wäre ein Teil davon.” Die damit verbundene Grundgesetzänderung lasse sich aber nicht mehr in dieser Legislatur umsetzen. “Ich wäre sehr dafür, dass wir es in der nächsten Legislatur sehr schnell angehen”, sagte Högl.

Die von der Bundeswehr angestrebte Aufstockung von 181.000 Soldaten auf 203.000 im Jahr 2031 hält Högl für nicht ausreichend. “Wir bräuchten viel mehr. Mindestens 100.000 mehr. Andere Militärexperten sagen, man müsste die Zahl verdoppeln.”

Vielleicht ist man ja deshalb so scharf darauf, all die jungen kräftigen Männer, die in letzter Zeit nach Deutschland gereist sind, so schnell wie möglich einzubürgern. Und wenn man dann die vielen Transformer und Frauen ebenfalls dazuhielt, hätten wir eine wahrlich multikulturelle, weltoffene Truppe beisammen.

Und Putin würde sich totlachen. Das Kriegsziel wäre dann ganz schnell erreicht.

Aber auch für die vielen ukrainischen “Fahnenflüchtigen”,  die sich hier im “Bürgergeld-Paradies” verkrochen haben, könnten harte Zeiten anbrechen:

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) will die in Deutschland lebenden wehrfähigen Ukrainer zur Rückkehr bewegen und dies auf der Innenministerkonferenz in der kommenden Woche zur Diskussion stellen.

“Mehrere zehntausend Männer, die der Wehrpflicht in der Ukraine unterliegen, bekommen hier in Deutschland Bürgergeld”, sagte Herrmann dem “Redaktionsnetzwerk Deutschland”. Das sei auch der deutschen Bevölkerung nicht mehr lange vermittelbar. Es könne jedenfalls nicht sein, “dass wir weitere Anstrengungen unternehmen, um die Ukraine in ihrer Verteidigung gegen Russland zu unterstützen, was ich für richtig halte, und gleichzeitig prämieren, wenn jemand sich der Wehrpflicht entzieht”. Dies gelte umso mehr, als in Deutschland selbst über die Wiedereinführung der Wehrpflicht diskutiert werde.

“Wir müssen bei der Innenministerkonferenz über das Thema reden”, forderte Herrmann. “Es dürfen auf keinen Fall noch Ersatzpapiere ausgestellt werden. Darüber hinaus müssen wir klar sagen, dass Leuten, die sich der Wehrpflicht entziehen, kein Bürgergeld mehr gezahlt wird.”

Ähnlich hatten sich zuvor Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU) und der CDU-Wehrexperte Roderich Kiesewetter geäußert. Der thüringische Innenminister Georg Maier (SPD), die Grünen und auch die FDP reagierten hingegen zurückhaltend. Gleiches gilt für den Reservistenverband. Die Innenministerkonferenz findet in der kommenden Woche statt.

Nach Informationen des RND haben sich zwischenzeitlich rund 256.000 männliche Ukrainer zwischen 18 und 60 Jahren in Deutschland aufgehalten. Zuletzt waren es noch knapp 210.000. Die ukrainische Regierung hatte im April entschieden, ihnen im Ausland künftig keine Reisepässe mehr ausstellen zu lassen. So sollen sie zur Registrierung bei der heimischen Armee gezwungen werden – mit dem Risiko, das Land nicht mehr verlassen sowie gegebenenfalls eingezogen und an die Front geschickt zu werden.

Na, und was wird Selenskij wohl mit diesen “Flüchtlingen” machen? Sie eigenhändig erschießen oder das den Russen überlassen? (Mit Material von dts)

 

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