Katja Wolf (Foto: Imago)

BSW: Die Wolf im Schafspelz

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Selbstbewusst ist die Dame ja:

BSW-Chefin Sahra Wagenknecht hält ihre neue Partei für fähig, nach den Landtagswahlen in Thüringen, Sachsen und Brandenburg Regierungsverantwortung zu übernehmen. In Thüringen ziele das BSW sogar darauf, ihre Spitzenkandidatin Katja Wolf zur Ministerpräsidentin zu machen.

Wagenknecht sagte dem “Redaktionsnetzwerk Deutschland”: “Wir sind in der Lage zu regieren. Wir haben in den Ländern sehr kompetente Leute. Ich habe keinen Zweifel, dass wir gute Persönlichkeiten haben, die Aufgaben in einer Landesregierung übernehmen können.” Katja Wolf, die frühere Linken-Oberbürgermeisterin von Eisenach, “hat im Unterschied zum CDU-Spitzenkandidaten Mario Voigt langjährige administrative Erfahrung”, lobte Wagenknecht. “Sie bringt mit, was es für das Amt als Ministerin oder auch Ministerpräsidentin braucht – wenn wir stärker als die CDU werden, was natürlich das Beste wäre.”

Dennoch werde das BSW ohne Koalitionsaussage in die Wahlen gehen, sagte Wagenknecht dem RND. “Wir wollen nicht um jeden Preis in eine Regierung. Wir müssen schon liefern, wenn wir regieren. Es muss sich für die Menschen spürbar etwas verbessern. Sonst würden wir durch eine Koalition massive Enttäuschung produzieren und das werden wir auf keinen Fall tun.”

Wagenknecht kündigte an, in möglichen Gesprächen auch über Bundesratsinitiativen zu verhandeln, etwa über “eine Initiative zur Steuerbefreiung aller gesetzlichen Renten bis 2.000 Euro”.

Aber würde sich in Thüringen mit Katja Wolf wirklich etwas ändern? Während der Corona-Krise hat sich die Dame als Hardlinerin geoutet.

Hier ein Bericht aus dem Jahr 2021:

“Oberbürgermeisterin Katja Wolf und der zuständige Dezernent Ingo Wachtmeister Besuchten heute (12. Januar) das Impfzentrum in Eisenach. „Ich freue mich, dass es nun auch In Eisenach endlich losgeht. Das ist ein wichtiger Schritt für die weitere Bekämpfung der  Pandemie. Ich weiß, dass es keine einfache Situation ist. 9.500 Impfdosen pro Woche für ganz Thüringen sind nicht viel. Ich hoffe, dass der neue Impfstoff alles etwas beschleunigt und wir so schnell wie möglich so viele Leute wie möglich impfen können“, betonte Katja Wolf.”

Als Eisenacher Oberbürgermeisterin gab sie bei der Verpflichtung der Stadträte nicht allen Mitgliedern der anderen Fraktionen die Hand und zeigte damit ihre Verachtung gegenüber der AfD, immerhin der stärksten Partei in diesem Bundesland.

Nein, hier soll lediglich linke Politik in einem anderen, moderneren Mantel fortgesetzt und wenn es geht, die AfD verhindert werden. Man kann nur hoffen, dass genügend Thüringer dieses miese, billige Spielchen noch rechtzeitig erkennen.

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