Immer weniger Arbeitende müssen immer mehr Beiträge zahlen, doch immer mehr Rentner kommen immer knapper über die Runde (Foto:Shutterstock)

Explodierende Beiträge: Der Zusammenbruch des Rentensystems

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Deutschland steht nicht nur vor dem kulturellen, wirtschaftlichen, sozialen und psychologischen Kollaps, sondern auch vor dem Zusammenbruch seines Rentensystems. 2023 gingen 1,5 Millionen Menschen in den Ruhestand, 4,8 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Was seit Jahren prophezeit wird, ohne dass die Politik endlich Gegenmaßnahmen ergriffen hätte, tritt nun ein – die geburtenstarke sogenannte „Boomer“-Generation geht mehr und mehr in Rente, aufgrund der gestiegenen Lebenserwartung werden die Beträge immer länger ausgezahlt, es gibt aber zu wenige nachrückende junge Menschen, die dies noch finanzieren und zugleich ihre eigene Altersversorgung sichern können.
Derzeit beziehen rund 25,9 Millionen Senioren Rente, fast eine Million mehr als vor zehn Jahren.

Zugleich steigt auch die Höhe der Bezüge. Im vergangenen Jahr waren es durchschnittlich 1.348 Euro, bei Frauen 908 Euro. 2022 waren es noch 1.295 bzw. 863 Euro. Männer erhalten ihre Rente im Schnitt über 20,1 Jahre, Frauen über 23,28 Jahre. 2013 waren es bei Männern noch 18,33 und bei Frauen 22,6 Jahre. Die monatlichen Kosten für Rentenzahlungen betragen aktuell 28,4 Milliarden Euro, ein Anstieg von drei Milliarden pro Monat seit 2021. Die jährlichen Kosten liegen derzeit bei 370,5 Milliarden, die Regierung geht davon aus, dass die Summe auf 427 Milliarden Euro bis 2027 steigen wird.

Immer mehr Belastungen auch für die Jugend

Es ist seit langem absehbar, dass dies nicht mehr zu finanzieren ist. Eine Bundesregierung nach der anderen hat das Problem in die Zukunft verschoben und immer neue Rentengeschenke gemacht, um Wähler zu kaufen. Nun zeichnet sich der Kollaps des Systems ab. Und ausgerechnet in dieser Phase belastet die Ampel-Regierung die Sozialkassen mit der millionenfachen Aufnahme von Armutsmigranten, von denen die riesige Mehrheit nie in Arbeit kommen will, was auch gar nicht verlangt wird. Zugleich bürdet man der jungen Generation immer mehr Belastungen auf, nachdem man sie schon drei Jahre lang mit völlig sinnlosen Corona-Maßnahmen traktiert hat.

Nun soll sie nach dem Willen von CDU/CSU auch noch zwangsweise ein „Gesellschaftsjahr“ absolvieren und sich als Kanonenfutter für die NATO zur Verfügung stellen. Der Zusammenbruch ist also auch hier unvermeidlich und wird wohl das ganze völlig marode bundesdeutsche System endgültig in den Orkus reißen. (JS)

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