Nicht mehr ganz dicht, aber dafür immer dichter? Karl Lauterbach (Screenshot:Netzfund)

Im arschkältesten und nassesten Juni aller Zeiten: Irrer Lauterbach frönt wieder der Hitzepanik

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Gesundheitsminister Karl Lauterbach hat auch am Wochenende seiner Lieblingsbeschäftigung gefrönt, Angst und Schrecken zu verbreiten. Über Twitter verwies er auf eine neue Studie, die wieder einmal aufgrund von Computermodellen herbeiphantasierte, dass die Frage der Überschreitung thermischer Grenzen angeblich immer dringlicher werde, da Hitzewellen aufgrund des Klimawandels angeblich immer häufiger, intensiver und länger andauern würden. Die Hitze, die Menschen ertragen könnten, sei noch viel niedriger als bisher angenommen. Deshalb sei die Menschheit aufgrund dieser niedrigeren thermischen Grenzwerte anfälliger für „feuchten Hitzestress“. Allerdings eliminiere eine Begrenzung der Erwärmung auf weniger als zwei Grad Celsius „nahezu die Gefährdung und das Risiko weit verbreiteter, nicht kompensierbarer feuchter Hitzewellen“, während bei drei Grad Celsius Erwärmung ein starker Anstieg der Gefährdung eintrete.

Die Autoren prophezeien, dass Regionen wie Indien, Pakistan, Bangladesch, China, die Sahel-Zone und der Nahe Osten bei einem Temperaturanstieg von zwei bis vier Grad unbewohnbar würden. Ihr wenig überraschendes Fazit lautet: „In der Zukunft werden feuchte Hitzeextreme außerhalb der Grenzen der bisherigen menschlichen Erfahrung und jenseits der derzeitigen Hitzeschutzstrategien für Milliarden von Menschen liegen. Während eine gewisse physiologische Anpassung an die hier beschriebenen Schwellenwerte möglich ist, werden zusätzliche verhaltensbezogene, kulturelle und technische Anpassungen erforderlich sein, um eine gesunde Lebensweise zu erhalten.“

Wieder voll im lustlosen Panikmodus

Die ganze Übung dient also wieder einmal dazu, die Begrenzung der Erderwärmung zu fordern, ansonsten drohe die halbe Welt unbewohnbar zu werden. Lauterbach griff dies natürlich begierig auf und garnierte es noch mit dem Hinweis: „Damit gingen im Extremfall hunderte Millionen Flüchtlinge in den Norden einher.“ Im Klartext heißt das: Entweder die völlig sinnlosen Klimaschutzmaßnahmen werden noch weiter verschärft oder Milliarden von Menschen machen sich auf nach Norden. Es ist das immer gleiche durchschaubare Manöver des Klimapanikorchesters, das hier abgespult wird. Dabei verwies Lauterbach einen Tag später noch auf einen Beitrag des ZDF-„heute journals“, in dem vermeldet wurde, dass angeblich immer mehr Menschen weltweit mehr Politik gegen den Klimawandel wollen.

„Und das ist erst der Anfang. Menschen mit Vernunft, Moral und Wissen werden die Zukunft bestimmen. Fossile Vintage Politik durch Rechtspopulisten wird sich nicht lange halten“, drohte Lauterbach dazu. Und schließlich hatte er auch keine Skrupel, den USA anzukündigen, dass die derzeitige Hitzewelle in Teilen des Landes „zehntausenden Menschen dort das Leben kosten“ werde, und zwar „erneut vor allem ärmere Menschen“. Deshalb müssten „wir den Klimawandel auch als ein soziales und gesundheitliches Problem begreifen“.

Schmelzende Bahnschienen im ZDF

Das ZDF hatte sich dabei nicht entblödet, die völlig irrwitzige Behauptung aufzustellen, in der rumänischen Hauptstadt Bukarest sei mit 39 Grad „so heiß, dass sogar die Schienen weich werden“. In Wahrheit wird Stahl erst ab Temperaturen von rund 700 (!) Grad Celsius weich und schmilzt bei Temperaturen zwischen 1.425 und 1.540 Grad Celsius. Ansonsten wäre es auch unmöglich, dass in Ländern wie Indien oder in Afrika überhaupt Eisenbahnen oder Hochhäuser mit Stahlträgern gebaut werden. Mit diesem baren Unsinn ist das ZDF jedoch genau auf Lauterbachs Linie, dessen Verbleib im Amt ein täglicher Skandal ist.

Wie immer betreibt er zutiefst unseriöse und primitivste Panikmache, weil er offenbar süchtig danach ist. Letztes Jahr hatte er bereits seinen Italienurlaub genutzt, um dem Land und gleich noch ganz Südeuropa den Untergang durch Hitze anzukündigen. Damit hatte er sogar politische Verwerfungen ausgelöst, weil die italienische Regierung den völligen Unsinn, den er verbreitete scharf zurückwies. Allein dafür hätte er bereits entlassen werden müssen, ganz zu schweigen von den anderen Verfehlungen und Verbrechen, die er sich zuschulden kommen ließ. Doch da er offenbar ebenso unerschütterlich im Sattel sitzt wie die anderen Mitglieder dieses Horrorkabinetts, muss man ihn wohl noch rund anderthalb Jahre ertragen, bis die Wähler die Ampel-Regierung endlich in den Orkus der Geschichte befördern. (TPL)

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