Linke "Aktivisten" im Kampf gegen Rechts: Zugeschissen mit Regierungsgeldern (Symbofoto: Von lassedesignen/Shutterstock)

Verlieren jetzt auch linksextreme Vereine ihre Gemeinnützigkeit?

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Im so genannten Kampf gegen Rechts haben sich auf der linksextremen Seite dieser Republik sehr viele Vereine gegründet, um neben der Staatsknete auch noch jede Menge Spenden gegen Spendenquittungen einzusammeln.

Nun aber schlägt auch da das Finanzamt zu, wie es vorher auch schon auf der anderen Seite der Republik gemacht hat. Das Gejammer ist entsprechend groß:

Mehr als 100 Vereine und Stiftungen, die ihr Engagement gegen Rechtsextremismus akut gefährdet sehen, haben sich Hilfe suchend an Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) gewandt. “Wir alle werden in unserem Engagement durch das Gemeinnützigkeitsrecht behindert. Es gefährdet unsere Arbeit”, heißt es in einem Brief, über den der “Spiegel” berichtet.

Die meist in Ostdeutschland aktiven Organisationen rufen den Kanzler und die Regierung dazu auf, das Gemeinnützigkeitsrecht zu ändern. “Nur eine zügige Reform kann verhindern, dass in den nächsten Monaten immer mehr Vereine Probleme bekommen und sich zurückziehen”, steht in dem Schreiben aus der Zivilgesellschaft.

Die Unterzeichner beklagen, dass sie mit der Aberkennung ihrer Gemeinnützigkeit rechnen müssen, wenn sie sich politisch engagieren. Finanzbehörden drohten ihnen mit dem Verlust des gemeinnützigen Status, weil ihr Einsatz für Grundrechte als “einseitig” beanstandet werde. Zudem werfen sie der AfD vor, mithilfe der aktuellen Rechtslage Demokratiearbeit zu sabotieren, indem die Partei Initiativen anschwärze.

Die Unterzeichner sind überwiegend kleine Organisationen aus Wohlfahrtspflege, Sport, Kultur und Bildung, Natur- und Umweltschutz sowie Demokratiearbeit. Die meisten sind im ländlichen Raum tätig.

Der Bundesfinanzhof urteilte 2019, dass Tätigkeiten, die darauf abzielen, politische Entscheidungen und die öffentliche Meinung zu beeinflussen, nicht gemeinnützig sind und daher keinen Anspruch auf Steuervorteile haben.

Wir wünschen den Vereinen selbstverständlich viel Glück beim Kanzler. Aber nicht nur diesen Vereinen:

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