So fröhlich ist die Ruinierung Deutschlands : Lindner & Habeck: Das Pleite-Duo (Foto:Imago)

Läuft alles nach Plan: 30 Prozent mehr Insolvenzen als im Vorjahr

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Nach zweieinhalb Jahren Ampel-Regierung befindet Deutschland sich nicht nur einer Wirtschaftskrise, sondern im völligen ökonomischen Zusammenbruch. Laut der Wirtschaftsauskunftei Creditreform gab es im ersten Halbjahr 2024 rund 11.000 Firmenpleiten. Der Kampf gegen die Auswirkungen der Rezession in 2023, anhaltende Krisen und die „kraftlose konjunkturelle Entwicklung in diesem Jahr“, breche vielen Betrieben das Genick, erklärte Patrik-Ludwig Hantzsch, der Leiter Wirtschaftsforschung bei Creditreform. 2023 gab es etwa 17,2 Prozent mehr Insolvenzen als 2022. Im ersten Halbjahr 2024 haben knapp 30 Prozent mehr Firmen Insolvenz angemeldet haben als im Vorjahreszeitraum. „Der Anstieg setzt sich nicht nur fort, sondern beschleunigt sich sogar“, so Hantzsch. Dies gelte auch und gerade für Großunternehmen ab 250 Mitarbeitern, deren Insolvenzzahl sich auf 80 verdoppelt habe. Dies liege „weit über dem normal üblichen Niveau der vergangenen Jahre“. Der Kollaps erstreckt sich auf sämtliche Wirtschaftsbereiche: Im Handel liegt der Anstieg der Insolvenzen bei gut 20 Prozent, im verarbeitenden Gewerbe bei 21,5 Prozent, in der Baubranche bei 27,5 Prozent und im Dienstleistungssektor bei fast 35 Prozent. Die Auswirkungen einer Firmeninsolvenz seien derzeit „wesentlich gravierender als etwa während der Weltfinanzkrise 2009“, so Hantzsch weiter.

Die Forderungsausfälle für Lieferanten, Kreditgeber und Sozialversicherungen beziffert Creditreform auf rund 19 Milliarden Euro, die Zahl der gefährdeten Arbeitsplätze auf 133.000. Ein Ende dieser Abwärtsspirale sieht man bei Creditreform nicht. „Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland werde voraussichtlich auch in diesem Jahr schwach bleiben. In Kombination mit den weiterhin hohen Zinsen stelle dies eine echte Herausforderung für die Unternehmensfinanzierung dar. Viele Unternehmen würden unter Schuldenproblemen leiden und könnten ihren Zahlungsverpflichtungen aufgrund der schlechten Wirtschaftslage nur schwer nachkommen.

Toxische Mischung

Dies bestätigt der Kreditversicherungsdienstleister Atradius. Fast die Hälfte aller Unternehmen in Deutschland hätten mit Zahlungsproblemen ihrer Kunden zu kämpfen. Für dieses Jahr erwartet man eine weitere Verschlechterung. Zahlungsverzug und Liquiditätsprobleme würden kontinuierlich zunehmen. Laut einer aktuellen Umfrage von Atradius unter 500 Firmen aus 15 Branchen, leidet fast die Hälfte der Betriebe unter einem Rückgang der Auftragseingänge. „Konjunkturflaute, Inflation, geopolitische Risiken und hohe Energiekosten sind eine toxische Mischung für die heimische Wirtschaft“, so Thomas Langen, der bei Atradius für das Kreditversicherungsgeschäft in Deutschland sowie in Mittel- und Osteuropa verantwortlich ist.

Und bei alledem gibt es noch eine gigantische Dunkelziffer. „Wir beobachten weiterhin viele stille Geschäftsaufgaben außerhalb von Insolvenzen“, erklärte Christoph Niering, Vorsitzender des Berufsverbands der Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands (VID). Laut dem Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) seien 2023 rund 176.000 Unternehmen vom Markt verschwunden – aber nur elf Prozent davon wurden in den Insolvenzdaten erfasst. Es ist also ein stiller, oft unbemerkter Tod, der sich hier vollzieht – und das größtenteils verursacht durch eine Regierung, die nur aus Dilettanten, Ideologen und Karrieristen besteht. Die amokartige Energiepolitik, die ein Industrieland durch den hirnrissigen Atomausstieg seiner wichtigsten und zuverlässigsten Energiequelle beraubt, ohne dass auch nur ansatzweise Ersatz in Sicht wäre und ein blindwütiger Kriegskurs in der Ukraine, der sich jeder Friedensinitiative stur verweigert und dazu das altbekannte Problem einer monströsen Verhinderungs- und Blockadebürokratie zerstören das einstige Wirtschaftswunderland in Rekordzeit.
Der Rechtsanwalt Joachim Steinhöfel kommentierte treffend: „Habeck zeigt, was er drauf hat: 11.000 Firmenpleiten im 1.Halbjahr, so viele wie seit fast zehn Jahren nicht mehr. Dabei hat sich die Dynamik des Insolvenzgeschehens noch einmal deutlich verstärkt – und Besserung ist nicht in Sicht.“ (TPL)

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