Rentner sollten sich fit halten – wenn sie demnächst bis 90 arbeiten sollen (Symbolbild:Imago)

Rentner sollen sich bis ins Grab schuften, 6-Tage-Woche, Enteignungen: Alles für Migration, Klima und Ukraine

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Die politische Kaste hat Deutschland so gründlich gegen die Wand gefahren, dass ihr sowohl die Ausreden als auch das Geld der Bürger ausgeht. Da man nun endgültig nicht mehr weiter weiß, überbietet man sich mit Vorschlägen, wie man den bis aufs Blut geschröpften Bürgern noch mehr Lasten aufbürden kann, um den unvermeidlichen Niedergang noch etwas hinauszuzögern. Auch die ehemalige CDU-Familienministerin Kristina Schröder meinte nun, einen eigenen Vorschlag beisteuern zu müssen, um das Land aus der Misere zu führen. Anstatt die junge Generation mit einem sozialen Pflichtjahr zu belasten, wie ihre Partei es vorhat, fragt Schröder: „Wie wäre es, Ältere zum Beginn ihres Ruhestands zu einem Dienst an der Gesellschaft zu verpflichten?“ Mehr als 20 Stunden pro Woche würde sie nicht verlangen – vielleicht auch mit der Möglichkeit, „diese Stunden in den Jahren zuvor kumulativ durch ehrenamtliches Engagement abzuleisten“, etwa in Schulen und Kindergärten, in der Flüchtlingshilfe oder als Coach für Jüngere. „Ich denke, gerade die Generation der Babyboomer und meine eigene könnte damit zumindest ein wenig zur Lösung der Probleme beitragen, die wir den Jüngeren hinterlassen“, so Schröder.

Zurecht kritisiert sie, dass seit 20 Jahren ungelöste Probleme aufgetürmt und der Generation Z vor die Füße gekippt werden – derselben Generation, der man die sinnlosen Corona-Beschränkungen in besonders extremer Form aufgezwungen hat und die buchstäblich am eigenen Leib täglich die Folgen der muslimischen Massenmigration erleiden muss. Zu den angehäuften Problemen zählt sie Mütterrente, Elterngeld, Bürgergeld, Rente mit 63, die von der Ampel geplante Festschreibung des Mindestrentenniveaus für die nächsten 15 Jahre bei gleichzeitigem Ausschluss von Rentenkürzungen und einer Erhöhung des Renteneintrittsalters sowie die völlig gescheiterte Energiewende.

Söders 6-Tage-Woche-Plan: Noch mehr arbeiten für die anderen

Was Schröder anprangert, trifft zu und ihre Feststellung der Tatsache, dass „überwiegend junge, weitgehend ungebildete Männer aus muslimischen Ländern zu uns kommen“, erfordert heutzutage bereits erheblichen Mut. Ihr Vorschlag, dass die Rentner, die bereits ihr Leben lang das politische Versagen des Parteienstaates finanziert haben, nun auch noch im Ruhestand einen Dienst an einer Gesellschaft leisten sollen, deren Zusammenhalt die Politik systematisch zerstört hat, ist jedoch ebenso dummdreist wie das, was Schröder zurecht kritisiert. Denn wenn es nach ihr geht, sollen Menschen, die 45 Jahre und mehr gearbeitet, Unmengen an Steuern gezahlt und mehrheitlich noch Wehr- oder Zivildienst geleistet haben, noch weiter für diesen failed state eingespannt werden – während sich Millionen von Menschen, vor allem Migranten, untätig in den Sozialsystemen tummeln, ohne dass sie ihnen einen Dienst für die Allgemeinheit abverlangen will.

Was Schröder hier von sich gibt, liegt auf einer Ebene mit CSU-Chef Markus Söders aktueller Forderung nach einer Sechs-Tage-Woche nach griechischem Vorbild (wobei er natürlich verschweigt, dass diese dort in ganz anderen ökonomischen, Vorbedingungen, mit einer ganz anderen Sozialstaatlichen Ausformung gilt): die Leistungsträger im Land soll immer weiter belastet und geschröpft werden, während ihre Zahl stetig abnimmt. Sollte dies eintreten, dann entwickelt sich hierzu einer Fellachen- und Heloten-Gesellschaft mit umgekehrten Vorzeichen: immer weniger Erbringer von Leistungseinkommen sollen immer mehr Empfänger von Übertragungseinkommen mitfinanzieren, und dazu noch die Welt retten – militärisch, klimapolitisch und sozial. Eben weil die Steuereinnahmen immer noch nicht für Entwicklungshilfe, Bürgergeld, Massenmigration und Kriegstreiberei reichen, sollen die Bürger nun endgültig bis an die Schwelle des Grabes geschröpft und geschunden werden, um diese und weitere Auswüchse weiter zu finanzieren, die überhaupt nichts mehr mit den eigentlichen Staatsaufgaben zu tun haben.

Zwangsanlagen für Sparer zugunsten eines maroden Staates

So hält es etwa der stellvertretende SPD-Partei- und -Fraktionsvorsitzende Achim Post für eine gute Idee, sich auch noch Zugriff auf die Sparguthaben der Deutschen zu verschaffen, um damit einen Staatsfonds zu befüllen, mit dem dann staatliche Investitionen finanziert werden sollen. Der Staat könne zwar keine acht oder neun Prozent Zinsen zahlen, „aber ein staatlich abgesicherter Investitionsfonds kann realistischerweise schon eine anständige Rendite erwirtschaften“, so Post. Die Bürger sollen also ihr letztes Geld ausgerechnet diesem Staat anvertrauen, der seine völlige Unfähigkeit im Umgang mit Geld jeden Tag aufs Neue beweist. Kristina Schröder will die in Rente gehende Generation zwangsverpflichten, die CDU will die Jugend in ein völlig sinnloses soziales Jahr zwängen, um über den Zusammenbruch des Pflegesystems hinwegzutäuschen und SPD-Verteidigungsminister Boris Pistorius will die Wehrpflicht wiedereinführen, um Kanonenfutter für die NATO zu bekommen.

Das alles ist ein einziger Irrsinn. Eine Bande größtenteils inkompetenter und buchstäblich verantwortungsloser Politiker maßt sich immer mehr Übergriffe nicht nur in das Vermögen, sondern sogar noch in die Lebenszeit der Bürger an, die sie offenbar immer mehr als Untertanen ansieht. Der Staat dehnt sich immer weiter aus, überschreitet seine Befugnisse in eklatanter Weise und ist längst zu einer Krake geworden, die die Bürger zwingt, die verbrecherischen Fehler und ideologischen Spinnereien der Politiker auszugleichen, die ihrerseits jedoch nicht nur auf keine Privilegien verzichten, sondern sich auch noch immer neue zuschanzen. Die einzig sinnvolle Reform wäre eine radikale Verschlankung dieses Molochs durch Beschneidung der faktischen Allmacht der Parteien, Reduzierung der Anzahl und Bezüge der Abgeordneten, ein Ende der Massenmigration, ein Eindampfen der absurden Auswüchse der Entwicklungshilfe und das Ende jeglicher staatlichen Finanzierung non NGOs und anderer Gruppierungen. Schon allein damit ließen sich die dringend benötigten Milliarden einsparen, nicht aber durch sinnlose Zwangsdienste, die sich dieselben Politiker ausdenken, die für den katastrophalen Zustand des Landes verantwortlich sind. (TPL)

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