Foto: Tino Chrupalla und Alice Weidel (Archiv) (via dts Nachrichtenagentur)

Ein Gentlemen: Chrupalla würde Kanzlerkandidatur von Weidel unterstützen

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So gehört sich das für einen echten Gentlemen:

Der AfD-Vorsitzende Tino Chrupalla würde nach eigenen Angaben eine Kanzlerkandidatur seiner Co-Chefin Alice Weidel begrüßen. “Alice Weidel wäre eine sehr gute Kanzlerkandidatin, was ich auch unterstützen würde”, sagte Chrupalla im ARD-Sommerinterview.

Er kündigte an, dass es darum keinen Machtkampf und keinen Streit zwischen den beiden Parteichefs geben werde. Dennoch müsse die endgültige Entscheidung durch die Gremien der AfD getroffen werden.

Für ihn sei es klar, dass die Partei mit einem Kanzlerkandidaten in die kommende Bundestagswahl ziehe, fügte Chrupalla hinzu. “Wenn wir zweitstärkste Kraft in den Umfragen sind, müssen wir den Frontalangriff auf diese Regierung natürlich bei diesen Bundestagswahlen führen”, sagte er.

Und die Herrin im Hause AfD sagt auch gleich, wohin die Reise – international – gehen würde, wenn sie mal ganz oben angekommen ist:

AfD-Chefin Alice Weidel hofft darauf, dass Donald Trump die Präsidentschaftswahl in den USA im November gewinnen wird. “Definitiv drücke ich Donald Trump die Daumen”, sagte sie im ZDF-Sommerinterview.

Biden dürfe nicht Präsident sein, “das geht überhaupt gar nicht”. Der Amtsinhaber sei “nicht in Kontrolle seiner geistigen Kräfte”. Und Trump habe versprochen, den Krieg in der Ukraine zu beenden, indem er die finanziellen Mittel streiche. “Und ich glaube, dass er Wort hält”, sagte Weidel.

Den Wahlkampf in den USA bezeichnete sie dann allerdings als “Desaster”. Sie hätte komplett andere Kandidaten bevorzugt, so die AfD-Chefin.

Immerhin könnte sie mit Trump leben und wenn die AfD dann ist Brüssel noch mit Orbans Bündnis zusammenkommt, könnte es noch was werden mit dem Frieden in der Ukraine.

Allerdings ist damit zu rechnen, dass sich auch in Deutschland ein neo-faschistisches, bürgerfeindliches Linksbündis bildet, um den notwendigen Politikwechsel zu verhindern und der Rüstungsindustrie weiterhin lukrative Aufträge zu bescheren. (Mit Material von dts)

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