Magdeburger strafen Steinmeier am Donnerstag mit Verachtung – keiner kommt zur Kranzniederlegung. Seine Verachtung für die Opfer – dargeboten als Rede und gemeinsamen Singen für „ein weltoffenes Magdeburg“ will sich auch keiner mehr antun.
Bundespräsident Steinmeier und Ministerpräsident Haseloff trafen am Donnerstag – knapp vier Wochen nach dem ein saudi-arabischer Migrant sechs Menschen auf den Weihnachtsmarkt in Magdeburg ermordete und unzählige zum Teil schwerstens verletzte – zu einer dieser abgeschmackten Showveranstaltungen ein. Geplant war, dass die beiden politischen Funktionäre am zentralen Gedenkort an der Johanniskirche einen Kranz niederlegen und sich anschließend in ein Kondolenzbuch eintragen.
Allein: Für Steinmeiers und Haseloffs Theater interessierte sich so gut wie niemand. Die Magdeburger straften die beiden mit Verachtung, indem sie dem Schauspiel der beiden „Heuchler vor dem Herrn“ – wie sie im Steinmeier´schem Facebook-Kommentarbereich genannt werden – fern blieben.
@sunnymami
Auch von der pietätlosen Veranstaltung „Magdeburg singt für eine weltoffene Stadt“, wo Steinmeier und Haseloff mit anderen Verirrten dem todbringenden Massenmigrationswahn huldigten, hielten sich die Magdeburger fern.
Die Autorin und Journalistin Birgit Kelle formuliert ihr Entsetzen über diese abartige Veranstaltung auf X mit den Worten:
„Wäre ich einer der 300 Verletzten oder Familienagehöriger einer der 6 Toten des Terrors vom Weihnachtsmarkt Magdeburg ich würde mich übergeben angesichts dieser Ignoranz gegenüber dem wahren Problem und der Instrumentalisierung der Verletzten und Toten, so als hätten „Hass und Hetze“ 600 Opfer produziert und nicht etwa ein polizeibekannter Araber, der seit Jahren mit Drohungen von sich hören macht. Ja singt nur für die weltoffene Stadt, in der eure Kinder totgefahren und eure Schwestern und Brüder tot, querschnittsgelähmt, schwerverletzt und traumatisiert zurückbleiben, weil dieser Staat eure Sicherheit nicht mehr garantieren kann und will, seine Behörden versagen und niemand etwas ändert an der Gefahr, die aus anderen Kulturräumen ungebremst einwandert. Ja singt auf eurem Weg in den Kontrollverlust, wenn ihr dann besser ertragt, wie ihr selbst gerade versagt, indem ihr eure Kinder einer Zukunft preisgebt, in der ihr sie nicht mehr schützen könnt. Die Lämmer haben schon immer geschwiegen. Der Magdeburger singt.“
Während ein Michael Butz darum bettelt, dass die Kommentarfunktion im Kommentarbereich von Steinmeiers Facebook-Auftritt gesperrt wird, entlädt sich dort die Wut:
Jemand äußerte, er empfinde es als entwürdigend für die Opfer und Angehörigen, dass Politiker an einer Gedenkveranstaltung teilnähmen, die seiner Ansicht nach nie hätte stattfinden müssen, wenn diese ihren Pflichten und ihrem Amtseid nachgekommen wären. Er warf dem Angesprochenen und seinen Kollegen fehlendes Schamgefühl vor. Zugleich betonte er, kein AfD-Anhänger zu sein, da er die Geschichte kenne und deren Propaganda durchschaue – er unterstütze jedoch auch keine linken Ideologen. Als höchsten Repräsentanten des Staates kritisierte er den Angesprochenen dafür, keinerlei Maßnahmen ergriffen zu haben, während er sich regelmäßig mit Beileidsbekundungen zu Wort melde. Er schloss mit einer scharfen Aufforderung zur Selbstreflexion.
Eine weitere Person bezeichnete den Angesprochenen als Heuchler und machte ihn gemeinsam mit anderen Verantwortlichen für die gesamte Situation verantwortlich, wobei sie so weit ging, ihnen eine Mitschuld an Todesfällen zuzuschreiben. Sie warf ihnen vor, das Leid der Betroffenen nicht zu interessieren, und brachte tiefe Verachtung zum Ausdruck.
Jemand anderes wandte sich gegen die Kritiker und bezeichnete seinerseits diejenigen, die in den Kommentaren meckerten, als die eigentlichen Heuchler.
Ein weiterer Nutzer machte die seiner Meinung nach jahrelange politische Inkompetenz der Regierung, zuletzt in Person von Innenministerin Faeser, für die Ereignisse verantwortlich und kündigte an, künftig nur noch die AfD zu wählen.
(SB)






















