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80 Jahre nach Auschwitz: „Wenn Menschenhasser keine Grenzen bekommen, fühlen sie sich gestärkt und machen weiter“

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Warnende und ehrliche Worte: Sigmount Abraham Königsberg (Foto:ScreenshotYoutube)

Am heutigen Gedenktag für das Ende des barbarischen Konzentrationslagers Auschwitz sowie den Holocaust gibt es auf “Euronews” schlechte Nachrichten. In einem Bericht zu diesem Gedenktag kommt der Mitarbeiter der Jüdischen Gemeinde von Berlin, Sigmount Abraham Königsberg, ausführlich zu Wort: In einer Berliner Synagoge sagt er klipp und klar und deutlich, was in Deutschland anno 2025 doch gar kein Politiker im abgehobenen Raumschiff Berlin hören will (und was paradoxerweise auch etlichen jüdischen Verbandsfunktionären, die auf engste Tuchfühlung zum Linksstaat erpicht sind, sonst nicht über die Lippen kommen will, weil nach deren Dogma Judenfeindlichkeit immer nur und in erster Linie dogmatisch von “rechts” kommen darf): Die Bedrohung jüdischen Lebens geht heute vor allem von muslimischen Migranten und Linksextremen aus. Bei den anfänglichen Sätzen Königsbergs würden Steinmeier und Faeser sicher noch mitgehen, würden reflexartig ihre runden Tische gegen alles, was nicht definitiv links ist, aufstellen wollen, dreimal laut in Kameras und Mikros “Nie wieder” beten und dann gleich wieder woanders hinsehen, vielleicht in die Dessertkarte beim Edel-Italiener: “Wenn Menschenhasser keine Grenzen gesetzt bekommen, fühlen sie sich gestärkt und machen weiter.” Bis hierhin klingt alles betroffenheitskulturkonform und politisch konsensfähig.

Doch dann nennt Königsberg das Kind beim Namen. Sinngemäß sagt er: Wir, die deutschen Juden, werden heute wieder angegriffen – von den Anhängern der Hamas, von Linksextremen, den Antiimperialisten. Sein Nachsatz “…und von extremen Rechten” kommt hier zu spät, als dass er die Relevanz der ersten Aufzählungen schmälern könnte oder sie gar ignorieren ließe. Keine Veranstaltung, konstatiert Königsberg nüchtern, sei in diesem Deutschland heute mehr  für Juden gefahrlos möglich. Nicht einmal ein Puppentheater für Kinder oder sonstige Feste könne noch ohne Polizeischutz besucht werden. Kurzum – 80 Jahre nach Auschwitz ist es wieder so weit: Für Juden ist in Deutschland der öffentliche Raum quasi versperrt. Betreten auf eigene Lebensgefahr. Seit Corona und jenem 7. Oktober, dem barbarischen Angriff der Hamas auf Israel und ihrem sorgsam geplanten Massaker an 1.200 Juden, habe all dieses in nie gekannten Ausmaßen – was laut Königsberg vor 20 Jahren noch völlig undenkbar gewesen wäre – enorm zugenommen. Genzüberschreitender Hass pur, brought to you by immigration: Israelis werden in ihrem Land massakriert und werden deshalb in Deutschland (!!!) angegriffen.

Satanische Täter-Opfer-Umkehr

Königsberg ist ein deutscher Sozialwissenschaftler. Seit 1. September 2017 ist er Antisemitismus-Beauftragter der besonders stark angegriffenen jüdischen Berliner Gemeinde. Doch dieser Antisemitismusbeauftragte tut, anders als so viele Repräsentanten des offiziellen Judentums im Zentralrat und in den Medien, den linksgrünen Noch-Mächtigen diesen Gefallen eben nicht, dass er ihnen Stichworte für ihr stets blasiertes Appeasement liefert. Ganz im Gegenteil: Aus seinem mund spricht die Realität eines nicht nur für jüdische Mitbürger immer bedrückender werdenden Alltags in Deutschland. “Wenn die Guten sich nicht erheben, macht das Böse unbeirrt weiter”, sagt er und erinnert damit auch an die unermüdlichen Warnungen des verstorbenen deutschen-jüdischen Schriftstellers Ralph Giordano. Dieser einst in Köln lebende Bestsellerautor (“Die Bertinis”, “Die zweite Schuld” oder “Wenn Hitler den Krieg gewonnen hätte”) hatte stets aufklärerisch vor Extremisten jeglicher Art gewarnt. Giordanos Sinnspruch über die Metaphysik von Gut und Böse ist zeitlos weise und richtig: “Der Unterschied zwischen Gut und Böse? Der ist leicht mit den Gesetzen der Physik erklärbar. Das Böse hat es leicht, es muss sich einfach nur fallen lassen. Das Gute dagegen muss sich, quasi gegen die Gesetze der Schwerkraft, erst einmal aufrichten.” Eben das erlebt Deutschland nun wieder rudelweise, in pöbelnden Haufen und hasskotzenden Pro-Palästinagruppen, deren markantestes Merkmal die satanische Täter-Opfer-Umkehr ist.

Was ist es, was Königsberg da beschreibt, wenn er die heutigen Hauptbedrohungen für jüdisches Leben in Deutschland schildert? Barbarenlogik. Hasskultur. Die konkrete antisemitische Aktionseinheit aus nationalen und realen Sozialisten, aus rotgrünen Palästina-Hamas-Verstehern und aus orientalischen Religioten in Gestalt von Anhängern eines archaischen, radikal Islams. Eben hiervor haben die klugen und mahnenden Rufer in der Wüste schon vor vielen Jahren gewarnt: Antisemitismus in all seinen Schattierungen muss bekämpft werden, egal ob von Links, Mitte, Rechts oder Religion. Doch die gemäßigten Stimmen sind hierzulande immer schwach und werden allzu gerne überhört.

Nackte Zahlen und nackte Realität

Der heutige Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust (International Holocaust Remembrance Day), der 27. Januar, wurde im Jahr 2005 von den Vereinten Nationen zum Gedenken an den Holocaust und den 60. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau eingeführt. 20 Jahre später wird er in Deutschland begangen und durchgeführt vor dem Hintergrund einer Bilanz des Totalversagens der Gutmenschen-Ampel, welche zwar nicht als einzige für die akuten Zustände in diesem Land zuständig ist – aber eben auch, wenn man sich an antisemitische “Kunst”-Ausfälle bei der Kasseler “documenta” erinnert, bei denen die bundesgrüne Fehlbesetzung Claudia Roth als Kulturstaatsministerin, eine peinliche, miserable Vorstellung und ein Exempel für schlimmste Verantwortungslosigkeit ablieferte. Passend zum heutigen, ewig fatalen deutschen Jubiläum vermeldet auch die “Tagesschau” weitere schlechte Nachrichten: Demnach hat es alleine seit dem schockierenden Massaker der Terrorgruppe Hamas in Israel vom 7. Oktober 2023 – also in gerade einmal 15 Monaten – in Deutschland 2.249 antisemitisch motivierte Straftaten gegeben; Dunkelziffer unbekannt. Der Beauftragte der Bundesregierung für den Kampf gegen Antisemitismus, Felix Klein, gab diese Zahlen unter Berufung das Bundeskriminalamt (BKA) zu Protokoll und führte aus, ein “erheblicher Teil” der Übergriffe sei dabei nicht direkt nach dem 7. Oktober begangen worden, “sondern Wochen und Monate später”.

Hinter solchen nackten Zahlen stehe die eiskalte Realität – nämlich die dokumentierte Erfassung des Problems, dass Jüdinnen und Juden immer wieder angegriffen oder gezielt in Angst und Panik versetzt worden seien. Er sei erschüttert, dass “das beschämend hohe Niveau” judenfeindlicher Taten dennoch weitgehend aus der öffentlichen Debatte und der Medienberichterstattung verschwunden sei, klagt Klein; Staat und Gesellschaft dürften jedoch keine Räume zulassen, in denen Judenhass unwidersprochen bleibe, verlangte er. Dies gelte etwa auch für Antisemitismus “unter dem Deckmantel der Kunstfreiheit”. Vor allem dieser letzte Satz ist eine schallende Ohrfeige für den Antisemitismus der Grünen, nicht nur repräsentiert in der trampeligen, niveaulosen Unperson Claudia Roth, sondern viel mehr noch in einer megapeinlichen, völlig unfähigen und infantilen Bundesaußenministerin, die als linke Geschwätzdrohne auch schon mal renommierte Judenhasser in Berlin in ihr Ministerium zum einvernehmlichen Kaffeekränzchen bittet und sich als nützliche Idiotin vor den Karren des palästinensischen “Widerstands”  spannen lässt, indem sie der nachweislich mit der Hamas engsten verflochtenen UNRWA dreist und unbelehrbar weiter deutsche Steuermillionen zuschanzt und damit indirekt den Terror gegen Israel weiterfinanziert.

Bleibt alles beim Alten

Die eher hilflosen und heuchlerischen Rufe aus dem Regierungsraum nach weiteren Verschärfungen des Paragrafen 130 im Strafgesetzbuch gegen Volksverhetzung, damit Antisemitismus auch mit strafrechtlichen Mitteln noch besser bekämpft werden könne, wirken dabei nicht nur extrem verlogen, sondern geradezu lächerlich. Denn nicht einmal ein Wasserwerfer kommt zum Einsatz, wenn auf unseren Straßen tausende Anhänger der Hamas den Juden den Tod und uns allen ein barbarisches Kalifat wünschen. Als am Samstag, zwei Tage nach Aschaffenburg,. die “Gegen rechts”-Gutmenschen in Berlin gegen die überfällige Durchsetzung von Recht und Gesetz an den Grenzen demonstrierten und damit für noch mehr Messermorde, Vergewaltigungen und judenhassenden Islamismus eintraten, fand keine 700 Meter weiter eine Pro-Hamas-Kundgebung mit judenfeindlichen Parolen statt. Niemand der “mutigen” Demonstranten erhob dagegen seine Stimme. Neben der Feigheit der Mitläufer gibt es dafür einen weiteren Grund: Bei Gegenmaßnahmen und Positionierung gegen arabischen Judenhasser muss stets die massive Zweckentfremdung befürchtet werden, also die missbräuchliche Nutzung gegen Andersdenkende und Kritiker des rotgrünen Machtmilieus.

Und so bleibt, acht Jahrzehnte nach dem Holocaust, alles beim Alten: Der Antisemitismus wird durch uneingeschränkte Zuweanderung aus muslimischen Ländern weiterhin wachsen, blühen und gedeihen. Der linksradikale Dachschaden der Anti-Impis ist sowieso irreparabel. Und die klammheimliche Hamas-Fankultur bei etlichen Spitzen der Politik garantiert das “Weiter so” wie gehabt. Deshalb: Wer nicht handeln will, muss fühlen.

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