Während Deutschland sich mit seiner grünen Energiewende zunehmend die Luft abdrückt, setzt Italien nach 35 Jahren wieder auf Atomkraft. Die italienische Regierung unter Giorgia Meloni hat am Freitag den Weg für den Wiederbeginn der Kernenergie geebnet. Mit einem mutigen Gesetzesvorhaben sollen moderne, kleine modulare Reaktoren die italienische Energiesicherheit- und zukunft sichern – sicher, sauber und kostengünstig.
Der Gesetzesentwurf sieht vor, einen umfassenden rechtlichen Rahmen für eine nachhaltige Nutzung der Kernenergie zu schaffen. Dieser soll nicht nur die Stromproduktion aus Atomkraft regeln, sondern auch den Rückbau von stillgelegten Anlagen sowie die sichere Entsorgung von radioaktiven Abfällen und abgebrannten Brennelementen umfassen. Darüber hinaus wird ein Schwerpunkt auf Forschung und Entwicklung im Bereich der Fusionsenergie gelegt. Gleichzeitig sollen die Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten im Kernenergiesektor klarer strukturiert und neu zugewiesen werden.
Und was tut Deutschland? Während der Rest von Europa sich fragt, wie man die Energieversorgung der Bürger sichern kann, setzt das am wirtschaftlichen Abgrund stehende Deutschland weiterhin auf windige Träume. Statt einen realistischen Plan für eine sichere Energiezukunft zu entwickeln, setzt man hierzulande auf Windräder und Brenngläser – als wären sie die Lösung für die großen Herausforderungen der Zukunft.
1987, nach der Katastrophe von Tschernobyl, sprach sich Italien in einem Referendum gegen die Kernkraft aus. Ein Jahr nach Fukushima setzte Berlusconi – kopflos wie Angela Merkel – ein weiteres Kernkraft-Projekt auf Eis, nachdem auch die Italiener 2011 erneut gegen den Bau neuer Reaktoren stimmten. Mit den kleinen, sicheren Reaktoren der neuen Generation wagt Italien nun den Neustart in eine zukunftsfähige, stabile und saubere Energieversorgung.
Zusätzlich hat Italien ein großzügiges Paket geschnürt: Drei Milliarden Euro fließen in die Unterstützung von einkommensschwachen Haushalten und Unternehmen. Familien mit einem Einkommen von unter 25.000 Euro erhalten 200 Euro Unterstützung für ihre Stromrechnungen. Besonders belastete Haushalte dürfen sich auf bis zu 500 Euro freuen, während energieintensive Unternehmen mit einer 20-prozentigen Reduktion ihrer Stromrechnung rechnen können.
(SB)























