Senioren (Bild: shutterstock.com/Inside Creative House)
[html5_ad]

Evangelische Kirche schmeißt Koch raus, weil er Messerangriffe kritisierte

a1577f21551042dd9e624de116b8c87c

So sieht die Barmherzigkeit der Evangelischen Kirche aus: Weil ein Koch einer Senioreninitiative Messerangriffe kritisierte, schmeißt die Kirche den engagierten Mann raus. Nun bekommen 60 Rentner kein Essen mehr

Koch Heinz Patt und Pfarrer Dr. Johannes Majoros gründeten in der Gemeinde Aplerbecker Markt des Evangelischen Kirchenkreises Dortmund eine Institution. Seit 2023 gab es in der Georgsgemeinde zweimal im Monat großartige Hausmannskost, die sich viele Gemeindemitglieder mit ihrer kleinen Rente sonst nicht hätten leisten können. Es gab zum Beispiel „Ungarisches Gulasch“ mit Kartoffeln und Balkan-Gemüsepfanne, dann Schokoladenpudding mit Vanillesoße, dazu Kaffee und Kuchen für zu Hause. Oder Zürcher Geschnetzeltes mit Rösti. All diese Gerichte kosteten nur fünf Euro. Und alle wurden liebevoll vom Koch Heinz Patt zubereitet.

Damit ist nun aber für die Rentner Schluss. Und das nicht etwa, weil Koch Patt keine Zeit oder keine Lust mehr gehabt hätte. Nein. Der Grund: Er soll angeblich ein „Rechtsradikaler“ gewesen sein. Dabei hatte er nur – laut Zeugen – gesagt: „Diese Messerangriffe müssen aufhören.“ Das scheint der oberwoken, politisch korrekten Evangelischen Kirche nicht in ihren links-grünen Zeitgeist gepasst zu haben. Seitdem gibt es kein Gemeindeessen mehr in der Gemeinde. Eine Zeugin laut dem Nachrichtenportal Nius: Der Koch wurde rausgeschmissen, weil der Kirche seine Meinung nicht gefiel. Seine Arbeit wurde mit Füßen getreten. Er musste alles abgeben. Und er darf die Kirche nicht mehr betreten“.

Schaut man sich auf der Internetseite oder dem Facebookauftritt der Georgengemeinde um, dann scheint man für die ganze Welt ein blutendes Herz zu haben. Den eigenen Senioren nimmt man feist ein leckeres Mittagessen einmal im Monat weg. Wie erbärmlich, wie niederträchtig, wie gemein.

„Ich bin letzten Donnerstag aus der Kirche ausgetreten. Danke für diese Bestätigung“, heißt es unter anderem in den Kommentarspalten.

(SB)

image_printGerne ausdrucken

Themen