Symbolfoto: GROK
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FC Scharia 04 – Weltoffen direkt ins Kalifat

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Es soll ja Verschwörungstheoretiker geben, die behaupten, Deutschland würde im Eiltempo und mit kräftiger Unterstützung der Linken in der Regierung und in all den anderen Organisationen, die hier das Leben regeln und lenken, voranschreiten.

Diese „Verschwörungstheorie“ erhielt nun vor kurzem neue Nahrung. Die Social-Media-Experten des einst erfolgreichen Fußballclubs, der seit längerem in der 2. Bundesliga vor sich hinfault, schrieben auf X:

„Die Partie (gegen Hanover, An.d.R.) wird aufgrund des Ramadan kurz unterbrochen. Beide Teams sowie das Schiedsrichtergespann hatten sich im Vorfeld des Spiels darauf verständigt, eine kleine Pause einzulegen, in der die Spieler, die fasten, Trinken und Essen zu sich nehmen können.“

Der Westen“ weiß noch mehr:

„Eine nette Geste, die unschöne Reaktionen nach sich zieht! Die Partie des FC Schalke 04 gegen Hannover war erst wenige Minuten alt, da unterbrach der Schiedsrichter sie schon wieder. Die kurze Pause nutzen die muslimischen Spieler auf dem Feld zum Fastenbrechen. Auf die Unterbrechung hatten sich Vereine und Schiedsrichter im Vorfeld der Partie verständigt.“

Der Schiedsrichter hatte wohl auch keine andere Wahl, man durfte das Spiel zeitlich auch nicht verschieben: Schalke 04 schreibt:

„Das Fastenbrechen beginnt mit Sonnenuntergang, das war gestern in der achten Minute der Fall. Deswegen der Zeitpunkt. Teams und Schiedsrichter haben sich gemeinsam darauf verständigt. Die Unterbrechung „dauerte“ übrigens eine Minute.“

Na, und da ging auf X natürlich die Post ab:

Ich dachte kurz das wäre Satire, aber dann wurde mir wieder bewusst, in welchem Land ich lebe.

Behindert! Jetzt werden schon Fußballspiele in Deutschland für den Ramadan unterbrochen. Wer hat den Leuten ins Gehirn geschissen? Wer sich von der Religion so abhängig macht, muss eben bis zur Halbzeit warten oder kurz nicht am Spielgeschehen teilnehmen.

#Deutschland am Rande des Nervenzusammenbruchs. Lesen Sie morgen: die Tore in der Schalke-Arena werden nach Mekka ausgerichtet und im Elfmeterraum wird ein Lamm geschächtet.

Das Ganze ist ist Stuss. Der Zentralrat für Muslime in Deutschland versichert, dass Profisportler*innen ihre Fastenzeit außerhalb des Ramadan nachholen können. Diese Regelung basiert auf einem Gutachten der Al-Azhar, einer führenden islamischen Autorität, und gilt (..)

“ Die Partie wird aufgrund des Ramadan kurz unterbrochen. “ Mit Blick auf die Satzung des DFL steht hier ein Verstoss gegen die DFL-Grundsätze im Raum. Sollte dringend untersucht werden. Fußballvereine, die evtl. Regelwerk/Grundwerte ignorieren, sind indiskutabel.

Genau so etwas führt zu einer weiteren Radikalisierung an Schulen. Muslimische fastende Kinder setzen andere muslimische Kinder, die nicht Fasten unter Druck. Jetzt sogar mit dem Argument: „Leistungssportler fasten auch!“

Das war’s. Mein Schalke-Merchandise kommt weg. Früher war der Verein mein Favorit – auch wegen meines Vaters. Doch ein „Traditionsklub“, der sich lieber fremden Bräuchen unterwirft, ist für mich nicht mehr tragbar. Wir sind hier immer noch in Deutschland.

Klar, dass sich der Traditionsverein aus Gelsenkirchen solche Reaktionen nicht gefallen lässt. Hier die knallharte Antwort:

„Wir haben unter diesem Post vermehrt beleidigende und verachtende Kommentare festgestellt. Wir sehen das. An die Hater: Wir sind ein weltoffener Verein, stehen für Toleranz und verurteilen jegliche Form von Diskriminierung!“

Richtig so: Weltoffen und tolerant ins Kalifat, Rüdigers „Islamfinger“ weißt ja schon in die richtige Richtung.

Man kann wirklich nur froh sein, dass sich „Scharia 04“ nur mit diesem „Problem“ herumschlagen muss. Stellen Sie sich mal vor, in der Mannschaft würden auch noch jede Menge Helden aus anderen „religiösen Vereinen“ mitspielen. Google schreibt:

„Der Schabbat ist ein Tag der Ruhe und der geistigen Verjüngung. Gläubige Juden dürfen am Sabbat und an den religiösen Feiertagen weder kochen noch das Licht anschalten, keine elektrischen Geräte benutzen, keine Autos fahren oder Busse, Bahnen, Schiffe oder Flugzeuge benutzen.

Er beginnt in jede Woche am Freitagabend und endet am Samstagabend. Der Samstag ist nach dem jüdischen Kalender der siebte Tag der Woche. Nach der hebräischen Bibel hat Gott in sechs Tagen die Welt erschaffen und den siebten Tag der Woche zum heiligen Ruhetag erklärt.“

Auswärtsspiele kämen dann für den Verein wohl nicht mehr in Frage.

Weltoffenheit ist wahrlich etwas kompliziert, oder? Aber Schalke 04 hat schon einmal bewiesen, wie tolerant er sein kann:

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Auf Emma schreibt eine Autorin folgendes dazu:

Noch bis zum 30. März geht der muslimische Fastenmonat Ramadan. LehrerInnen klagen über dehydrierte und immer jüngere Kinder, die fasten. An Schulen sind Sittenwächter unterwegs. In größeren Städten gibt es öffentliche Ramadan-Beleuchtungen und Fastenbrechen. Nicht alle MuslimInnen finden das gut.

Birgit Kelle hat da auch noch was dazu zu „sagen“:

Rhetorische Gegenfrage: Würden Sie auch auf Sonntagsspiele verzichten für christliche Feiertage, oder auf Samstagsspiele für den jüdischen Sabbat? Was bedeutet, man habe „sich darauf verständigt“? Teilen das alle Spieler? Würde eine Spielerkarriere es überleben, wenn ein Teammitglied öffentlich dagegen spricht? Konnten Spieler öffentlich widersprechen als es um Impfungen, Regenbogenarmbinden oder gebeugte Knie für Schwarze ging? Sport sollte kein Politikum sein. Sie machen es dazu.

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