Die Wokismus-Taliban sind auch in München unterwegs. Eines der Lieblingsprojekte dieser unerträglichen linken Volkserzieher: Straßenumbenennungen. Dafür gibt es in der weiß-blauen Landehauptstadt extra eine Stadt-Kommission, die mit dem Geld des Steuerzahlers in Ungnade gefallene aus dem öffentlichen Bewusstsein tilgt.
Die bayerische Landeshauptstadt verdankt Herbert Quandt viel: Der Industrielle machte BMW zu einem globalen Automobilgiganten. Doch weil er mit den Nationalsozialisten Geschäfte machte und Zwangsarbeiter ausbeutet haben soll, soll die nach ihm benannte Straße im Münchner Stadtteil Giesing verschwinden – ein weiteres Opfer des unerträglichen linken Wokeismus, der vor nichts und niemandem haltmacht. Eine städtische Kommission, vollgestopft mit selbsternannten Moralaposteln, fordert in München die Umbenennung von 39 Straßen, während zehn weitere mit Erklär-Plaketten „korrigiert“ werden sollen. Am Freitag berät der Ältestenrat über diesen Wahnsinn, der in den USA gottlob endlich ausstirbt.
Die Kommission, besteht, wie der Münchner Merkur berichtet, aus Historikern und Stadträten, die 49 Straßen unter die Lupe genommen haben – auf der Suche nach Namensgebern, die militaristisch, nationalistisch, frauen-, juden- oder ausländerfeindlich waren oder Nazis unterstützten. Das Ergebnis ist ein woken Albtraum: Ludwig Thoma wird zum „bayerischen Hassprediger“ degradiert, Martin Heidegger wegen „Judenfeindlichkeit“ verurteilt, und Wilhelm Messerschmitt soll für seine Kampfflugzeuge und Zwangsarbeiter büßen. Die Kardinäle Julius Döpfner und Joseph Wendel sollen wegen Missbrauchsfällen in der Kirche aus den Straßenschildern getilgt werden. Dieser historische Säuberungswahn zeigt, wie München unter der Knute links-woker Ideologen jede Vernunft verliert .
Der Stadtrat entscheidet letztlich, doch der Ältestenrat soll schon über Entschädigungen nachdenken: Betroffene Bewohner bekamen bisher 100 Euro, Gewerbetreibende 1.500 Euro – das Kulturreferat winkt ab, „rechtlich nicht notwendig“. Noch absurder: Die Kommission soll weiterwühlen und 333 weitere Straßennamen wie Kolumbusplatz oder Franz-Josef-Strauß-Ring „kontextualisieren“. In München grassiert der Wokeismus wie ein Virus, das Geschichte nicht verstehen, sondern auslöschen will.
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