Steinmeier-Blech für Bargeld (Foto:Imago)
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Staatslametta für die korrekte linke Gesinnung: Bundesverdienstkreuz für Blixa Bargeld

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Das moralisch verwahrloste linke Establishment, das dieses Land politisch, medial und kulturell dominiert, setzt seine üble Praxis fort, linientreue Künstler mit den höchsten Auszeichnungen zu behängen – was besonders absurd wirkt, weil es sich dabei um einstmals vermeintlich “kritische”, “unbequeme” scheinbare Freigeister handelt, die allerdings schon längst zu Hofschranzen des Linksstaats degeneriert sind und dafür von diesem nun mit Orden behängt werden. Dieser Trend setzt sich nun auch im Fall von Blixa Bargeld,, bürgerlich eigentlich Christian Emmerich, fort. Der Frontmann der “Einstürzenden Neubauten” (und immerhin, zu seiner Entlastung, auch Mitgründer von “Nick Cave and the bad Seeds”) erhielt am Montag, gemeinsam mit sieben weiteren „Kulturschaffenden“, das Bundesverdienstkreuz aus den Händen der (endlich) scheidenden grünen Kulturstaatsministerin Claudia Roth – und zwar für seine “kreativen Leistungen” und seine “Vorbildfunktion”. Die Träger des Verdienstkreuzes am Bande seien „wichtige Vorbilder für die Kreativen unseres Landes“, so Roth. Sie alle eine „das Ziel des friedvollen Miteinanders in unserer vielfältigen Gesellschaft mit den Mitteln der Kunst“, schwafelte Roth.

Erst im vergangenen Oktober waren die Toten Hosen von CDU-Ministerpräsident Hendrik Wüst mit dem Staatspreis des Landes Nordrhein-Westfalen geehrt worden – „nicht nur wegen ihres musikalischen Erbes und Erfolgs, sondern vor allem wegen ihrer herausragenden Verdienste für unsere Gesellschaft“, so Wüst. Sänger Campino und seine Kollegen seien nicht nur musikalische, sondern auch menschliche Vorbilder. „Ihre Popularität nutzen ‚Die Toten Hosen‘ für eine klare Positionierung gegen Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und rechtsextreme Gewalt und für die Unterstützung von Menschen am Rande der Gesellschaft und in Notlagen“, flötete er weiter. Die Band würde „schon heute zu unserer Kulturgeschichte und Ihre Musik zum kulturellen Erbe unseres Landes“ gehören.

Punker werden zu Systemlingen

Frontmann Campino, der peinliche Ex-Punker, der sich einst als unangepasster Rebell feiern ließ und heute als feistgefressener Spießer und Smoking-Träger die Honneurs der linken Kaperer des Staates entgegennimmt, erklärte damals, wenn er den Preis empfange, denke er auch an viele Menschen „unserer Generation, die in Jugendzentren und in Bürgerinitiativen genau denselben Kampf geführt haben wie wir“. Zugleich verstehe man die Preisverleihung als Mahnung und eine Aufforderung, am Ball zu bleiben, „nicht einzuschlafen und weiterhin da einzuspringen, wo wir einspringen können, wenn es brennt“. Offenbar war das Ziel dieses Kampfes am Ende, diesen Staat erfolgreich zu unterwerfen und sich zur Beute zu machen. Mission erfüllt.

Solche Beispiele zeigen, wie altgewordene Bürgerschrecke zu staatstragenden Linksspießern werden können, die sich artig bei der Obrigkeit bedanken, die sie einst lächerlich machten. Zu Beginn ihrer Karrieren wären sie in Panik davongelaufen, wenn man ihnen dies prophezeit hätte. Dies gilt leider etwa auch für Die Ärzte, denen die höchsten Würden des Staates zwar noch nicht verliehen wurden, was aber zweifellos nicht mehr lange auf sich warten lässt, die sich aber auch als ewige Mahner und Warner „gegen Rechts“ aufspielen. Der letzte musikalische Rebell im Lande ist ausgerechnet der greise Heino, der jahrzehntelang als Urbild des deutschen Spießers verschrien war, inzwischen aber der Einzige ist, der die wahren Missstände beim Namen nennt. Auch das spricht Bände über die fatalen Entwicklungen der letzten Jahre. (TPL)

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