CDU und CSU lassen sich von der SPD nicht nur in der Migrations- und Wirtschaftspolitik vor sich hertreiben, auch was Familie und Abtreibung betrifft, räumt die Union den allerletzten Rest dessen ab, was vom christlichen „C“ in ihrem Parteinamen noch übrig ist. Dass die SPD, wie die gesamte Linke, die traditionelle heterosexuelle Familie seit eh und je zerstören und Abtreibungen am liebsten noch bis nach der Geburt zulassen will, ist nichts Neues.
So fordert sie etwa: „Wenn ein Kind in die Ehe zweier Frauen geboren wird, sind automatisch beide rechtliche Mütter des Kindes, sofern nichts anderes vereinbart ist. Wir setzen die Rechtsprechung vom Bundesverfassungsgericht um und werden Mehrelternschaft ermöglichen.“
Weiter heißt es: „Wir regeln selbstbestimmte Schwangerschaftsabbrüche außerhalb des Strafrechts und stellen diese nach der Beratungslösung in der Frühphase der Schwangerschaft rechtmäßig.“ Außerdem soll der Gleichbehandlungsartikel des Grundgesetzes „um ein Verbot der Diskriminierung gegen die sexuelle Orientierung [und geschlechtliche Identität]“ ergänzt und Kinderrechte im Grundgesetz verankert werden. Kinder sollen so früh wie nur möglich in Kitas abgeschoben werden, wo sie der links-grünen Indoktrination ausgesetzt sind, von der das gesamte Bildungssystem verseucht ist. Die berufstätige Mutter ist das linke Ideal, auf keinen Fall sollen Frauen sich zu Hause um ihre Kinder kümmern und selbst die Erziehung übernehmen – zumindest keine deutschen Frauen, bei Muslimen hat man mit einer „traditionellen Rollenverteilung“ natürlich kein Problem.
Union wird wohl auch die linke Abtreibungsagenda abnicken
Diesen Forderungen hat die Union bisher noch nicht zugestimmt, es wäre aber das erste Mal, dass sie etwas von der SPD ablehnt. Einigung wurde dagegen darüber erzielt, die Versorgungslage bei Schwangerschaftsabbrüchen „kurzfristig auf Basis wissenschaftlicher Empfehlungen“ zu verbessern und „Angebote für medizinische Weiter- und Fortbildung im Bereich Schwangerschaftsabbrüche“ auszubauen. Weiter stellten die designierten Koalitionspartner fest: „Für uns gehört der Zugang zu Verhütungsmitteln zu einer verlässlichen Gesundheitsversorgung, deswegen prüfen wir die Möglichkeit einer solidarisch finanzierten Abgabe von Verhütungsmitteln für Frauen und Männer.“
De facto wird es darauf hinauslaufen, dass die Union die linke Abtreibungsagenda ebenso abnicken wird, wie alles andere. Zwar lehnt sie die SPD-Forderung ab, den Nationalen Aktionsplan „Queer leben“ fortzuführen und verlangt ihrerseits, das völlig wahnsinnige „Selbstbestimmungsgesetz“ abzuschaffen – allerdings nicht ersatzlos, sondern lediglich „in der geltenden Fassung“, was natürlich zahllose kosmetische Änderungen ermöglicht, das grundsätzlich katastrophale Machwerk im Kern aber unangetastet lässt. Im Wahlkampf wurde noch eine völlige Abschaffung versprochen. Die Aktion für Ehe & Familie – DemoFürAlle hat daher eine Petition gestartet, um die Union daran zu erinnern, dieses gesellschaftspolitisch wohl schlimmste Erzeugnis der Ampel endlich zurückzunehmen, das ein einziger irrwitziger Angriff auf biologische Tatsachen ist. Bislang kamen über 35.000 Unterschriften zusammen. Man kann nur hoffen, dass die Petition, gemeinsam mit dem immer stärker werdenden innerparteilichen und gesellschaftlichen Druck dazu beiträgt, dass die Union entweder auf diese unsägliche Koalition verzichtet oder ihr endlich ihren Stempel aufdrückt. (AS)























