Dass diejenigen, die die Massenmigration unterstützen, nicht davon belästigt werden wollen, ist zwar nicht neu, zeigt sich derzeit aber besonders eindrucksvoll in Hamburg. Die Hansestadt wollte auf dem Pendlerparkplatz nahe der S-Bahnstation Hamburg-Hochkamp eine kleine Migrantenunterkunft errichten, hatte die Rechnung aber ohne die Bewohner des nahegelegenen Villenviertels gemacht. Diesen sichert eine 125 Jahre alte Klausel nämlich bundesweit beispiellose Mitspracherechte. Ohne die Zustimmung des Bürgervereins „Verein Hochkamp“ dürfen keine Bauvorhaben umgesetzt werden. Und der zeigte sich ganz und gar nicht erfreut über die geplante migrantische Nachbarschaft.
Die Villenbesitzer ließen Staatsrätin Petra Lotzkat von der Sozialbehörde eiskalt auflaufen. „Die Gesprächsatmosphäre war dabei ruhig und es fand eine sachliche Diskussion der Überlegungen mit den Mitgliedern des Vereins statt“, erklärte Behördensprecher Wolfgang Arnhold, der aber nicht um das Eingeständnis herumkam, dass sich „keine Mehrheit für die Schaffung eines Standortes“ gefunden habe. Die rechtlichen Rahmenbedingungen seien eindeutig.
Das bedeutet, dass sich nun ein anderes Viertel der Hansestadt zwangsbereichern lassen muss, wo die Stimme der Anwohner kein Gewicht hat.
Die Folgen der bejubelten “Bereicherung“ sollen die weniger Privilegierten tragen
Dies gilt auch für das nahegelegene Flottbek, wo ebenfalls eine Migrantenunterkunft auf einem Parkplatz errichtet werden soll. Die Proteste dagegen wurden wie üblich souverän ignoriert. Man darf in Hamburg davon ausgehen, dass die meisten, wenn nicht alle der Villenbesitzer, die sich der Migrantenunterkunft so vehement verweigern, Stammwähler von SPD oder Grünen sind. Mit den Folgen von deren Politik wollen sie jedoch gefälligst nicht konfrontiert werden.
Die überlässt man gerne den weniger Privilegierten. Solange sie in ihrer abgeschotteten Blase und ihren Privatschulen unbehelligt von Messerangriffen und auch von fast ausschließlich islamisch-migrantischen Klassen verschont bleiben, geben sie sich gerne als Befürworter einer grenzenlosen Migration, stellen sich aber sofort auf die Hinterbeine, wenn ihre Idylle dadurch gestört wird. Die abgrundtiefe Verlogenheit dieses Milieus wird damit abermals unterstrichen. (TPL)























