In den USA scheint der Wokismus endgültig am Ende zu sein. Zwar ist er noch lange nicht besiegt, führt aber nur noch Rückzugsgefechte. Die Wiederwahl von US-Präsident Donald Trump ist zugleich Ausdruck und Beschleuniger dieses Trends. Immer mehr Firmen lösen sich von den berüchtigten „Diversität, Gleichberechtigung und Inklusion“ (DEI)-Richtlinien und ähnlichem Unsinn, dem sie sich in den letzten Jahren teils freiwillig, teils unter dem Druck mächtiger Lobbys, verschrieben hatten.
Dazu gehört nun auch T-Mobile, der US-Tochterkonzern der Deutschen Telekom. Dieser hat sich gegenüber der US-Telekom-Regulierungsbehörde FCC schriftlich zur faktischen Aufgabe seines DEI-Programms verpflichtet. Einen Tag später stimmte die FCC der Übernahme des Kabelnetzbetreibers Lumos durch T-Mobile zu. FCC-Chef Brendan Carr, ein Vertrauter Trumps, hatte zuvor klargestellt, dass man keine Fusionen und Übernahmen von Unternehmen genehmigen werde, die „noch immer unlautere Formen der DEI-Diskriminierung fördern“. Noch am Tag seines Amtsantritts hatte Trump ein Dekret unterzeichnet, das US-Bundesbehörden den Einsatz von DEI-Programmen verbietet.
Auch T-Mobile vollzieht Kehrtwende
US-Botschaften und Behörden fordern derzeit überall Vertragspartner von US-Institutionen sowie Empfänger von US-Fördermitteln und private Firmen auf, sich von diesen Programmen zu distanzieren. Für die Mitarbeiter der Unternehmen bedeutet dies eine Befreiung von idiotischen Schulungen, in denen man sie über ihre angeblichen Privilegien als Weiße und ihre Erbschuld am Kolonialismus und sämtlichen Verbrechen der Menschheitsgeschichte aufklärte und sie aufforderte, sich deswegen gefälligst schlecht zu fühlen und sich unterwürfig gegen Menschen mit anderer Hautfarbe zu verhalten.
Außerdem wurden Einstellungen nicht mehr aufgrund persönlicher Kompetenz, sondern aufgrund der Zugehörigkeit zu irgendwelchen Minderheiten vorgenommen. Diesem Wahnsinn hat Trump nun Einhalt geboten. In Deutschland setzt man ihn aber natürlich nur umso entschiedener fort. Der Grünen-Co-Vorsitzende Felix Banaszak faselte dann auch von einem „bedrückenden, ja beschämenden Signal“, dass sich die Telekom-Tochter offenbar diesem „knallharten Kulturkampf von rechts“ unterwerfe. „Eine offene, aufgeklärte, demokratische Gesellschaft muss für ihre Freiheit kämpfen, wenn sie sie in diesen Zeiten nicht verlieren will“. Das gelte auch und gerade dann, wenn es um ein Unternehmen mit großer Verantwortung für viele Beschäftigte gehe, schwadronierte er. Dass der woke DEI-Quatsch das Gegenteil von Freiheit und Aufklärung, sondern der Rückfall in die Stammesgesellschaft ist, wo nicht individuelle Fähigkeiten, sondern die bloße Zugehörigkeit zu irgendwelchen Gruppen ausschlaggebend ist, können Banaszak und seine Genossen natürlich nicht begreifen.
Von Disney bis Misswahlen scheint der Spuk vorüber
Auch sonst mehren sich die Anzeichen, dass man in den USA endgültig genug von der woken Bevormundung hat. Die kürzlich im Kino gestartete, rund 250 Millionen Dollar teure Neuverfilmung des Disney-Klassikers „Schneewittchen“ erweist sich als geradezu epochaler Flop. Die Macher meinten, im Einklang mit der woken Ideologie, aus den sieben Zwergen sieben Magier machen zu müssen, um sich nicht des „Bodyshamings“ schuldig zu machen. Schließlich verfiel man auf die Idee, die Zwerge in animierter Version anzubieten. Zudem hatte Hauptdarstellerin Rachel Zegler es für nötig gehalten, die Welt über ihre Sympathien für die Palästinenser aufzuklären, womit sie weitere Kontroversen auslöste. Diese ständige Politisierung von absolut allem sorgt nun wieder einmal dafür, dass das Publikum sich angewidert abwendet. Die bisherigen Einnahmen des Films sind eine einzige Katastrophe, die geplante Neuverfilmung von „Rapunzel“ legte Disney auf Eis. Zudem hatte der Konzern erst kürzlich einen „trans“-Charakter aus der beliebten Serie „Win or Lose“ entfernt und durch einen christlichen ersetzt.
Auch bei Schönheitswettbewerben, die durch den Wokeismus in den letzten Jahren zu ihrer eigenen Karikatur geworden sind, weil man Transsexuelle oder fettleibige Kandidatinnen zu Siegern kürte, hat offenbar ein Umdenken stattgefunden. Im US-Bundestaat Alabama gewann dieses Jahr wieder eine junge, hübsche Frau (siehe Bild oben) während die Wahl im Vorjahr auf ein stark übergewichtiges „Plus-size-Model“ gefallen war. Es zeichnet sich also endlich eine Wende ab, wenn man diesen Irrsinn in Deutschland natürlich auch wie immer bis zur bitteren Neige fortsetzen wird. (TPL)























