Berlins Sozialistennachwuchs, die Jusos, leben in ihrer Kindergartenwelt: Wenn man darüber nicht spricht, dann ist das Problem weg. Und deshalb lehnen das Jungsozialistenvolk wohl das Wort „Islamismus“ ab, denn das ist ja ganz böse „stigmatisierend“ und „rassistisch“.
Die Berliner Jusos haben nun beschlossen, sich selbst den Begriff „Islamismus“ zu verbieten. Auf ihrer Landesdelegiertenkonferenz beschloss der Vorstand, künftig nur noch von „religiös begründetem“ oder „islamischem Extremismus“ zu sprechen. Der Grund: „Islamismus“ sei „stigmatisierend“ und suggeriere eine Nähe zum Islam – ein Vorwand, der die Ampel angeblich für „rassistische Gesetze“ nutze. Und außerdem: Im deutschen Raum werde auch der Begriff „Christlicher Extremismus“ genutzt, um „extremistische Strömungen des Christentums“ zu beschreiben.
Nach dem Anschlag in Mannheim 2024 kritisierte Bundes-Juso-Chef Philipp Türmer die Linke für ihren „blinden Fleck“ beim Thema „Islamismus“, wie er dem „Spiegel“ sagte. „Wir sollten aber nicht blind die Erzählungen der Rechten übernehmen“, meinte er damals und lehnte große Abschiebungen ab – viele Gefährder lebten schon lange hier und seien nicht abschiebbar. Stattdessen forderte er: „Der Staat muss stärker gegen die Verbreitung islamistischer Inhalte vorgehen, vor allem auf TikTok. Dieser Mist muss runter von den Plattformen.“
Die Berliner Jusos leugnen – was zur linken Vita anscheinend gehört – die Gefahr des Islamismus und beschönigen eine Ideologie, die Anschläge wie den am Breitscheidplatz hervorbringt. „Nicht darüber zu sprechen, heißt nicht, dass das Problem nicht existiert“, erklärt die Islamwissenschaftlerin Susanne Schröter und stellt klar: Islamistische Akteure „beziehen sich nun mal auf den Islam“.
In den sozialen Netzwerken kommentiert man:
„Da sieht man, wie blöd die Linken sind. Das Wort „Islamismus“ wurde doch extra erfunden, um bei Verbrechen im Namen des Koran sagen zu können „Das ist gar nicht der Islam, das ist Islamismus“. Erdogan hat aber bereits richtig gestellt, dass es nur den Islam gibt, keinen Islamismus.“
(SB)























