Peinlich wie eh und je: Christian Wulff (Foto: Imago)
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Unerträglich weltfremd: Christian Wulf missbraucht KZ-Gedenken für AfD-Hetze

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Ex-Bundespräsident Christian Wulff, eine der ganz großen Versagergestalten der CDU, hat den 80. Jahrestag der Befreiung der Konzentrationslager KZ Buchenwald und Mittelbau-Dora dazu missbraucht, vor der AfD zu warnen. „Die Verharmloser der AfD ignorieren, dass die AfD mit ihrer Ideologie den Nährboden bereitet, dass sich Menschen in Deutschland unwohl fühlen und tatsächlich konkret gefährdet sind“, faselte Wulff. Jene, die glaubten, man könne die AfD durch Einbindung entzaubern lägen falsch. „Wer sich nicht konsequent abgrenzt, der macht sich schuldig gegenüber dem Schwur von Buchenwald“, sagte er mit unerträglicher Geschichtsvergessenheit.

Damit nicht genug, sagte er: „Aufgrund der Verrohung und der Radikalisierung und eines weltweiten Rechtsrucks kann ich mir inzwischen – und das macht mich beklommen – deutlicher vorstellen, wie das damals geschehen konnte.“ Er forderte zum aktiven Engagement für die Demokratie auf und dazu, sich Menschlichkeit zu bewahren. Dieser haarsträubende Schwachsinn unterstreicht einmal mehr, wie es in den Köpfen dieser Apparatschiks aussieht.

Haarsträubender Schwachsinn

Wulff, der für seine nur rund 20 Monate andauernde Amtszeit als Bundespräsident einen jährlichen „Ehrensold“ von 236.000 Euro kassiert und dies auch für „durchaus angemessen“ hält, obwohl er auch noch privatwirtschaftliche Einkünfte und die Bezüge aus seiner Zeit als niedersächsischer Ministerpräsident hat, beklagt einen weltweiten „Rechtsruck“, ohne nach dessen Ursachen zu fragen, stuft die AfD de facto als direkte Nachfolgerin der NSDAP ein und erdreistet sich dann auch noch, zu einem menschlichen Umgang miteinander aufzurufen!

Dabei sind er und seine CDU in allererster Linie für den katastrophalen Zustand Deutschlands verantwortlich, den die Menschen inzwischen ganz buchstäblich nicht mehr ertragen können. Anstatt dafür Verantwortung zu übernehmen, bedient er sich des Gedenkens der Befreiung zweier Konzentrationslager, um widerliche und völlig ahistorische Vergleiche zu ziehen und das Andenken der NS-Opfer durch parteipolitische Lügenpropaganda zu besudeln. Was von ihm zu halten ist, hatte er unter anderem schon mit seiner aberwitzigen und mehrfach bekräftigten Behauptung: „Der Islam gehört zu Deutschland“ gezeigt. Er steht für alles, was am politischen System dieses Landes und seinen „Eliten“ nicht stimmt. Damit wäre er aber immerhin ein idealer Kandidat für ein Ministeramt in der designierten schwarz-roten Regierung seines Parteichefs Friedrich Merz. (TPL)

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