Griechenland und Bulgarien: Beihilfe zu Riesen-Asylbetrug zu Lasten Deutschlands

Mittlerweile sind Griechenland und das in diesem Jahr dem Schengenraum beigetretene Bulgarien zu Drehscheiben für die Massenmigration nach Deutschland geworden. Als Türöffner dient der Flüchtlingsausweis, den beide Staaten Asylbewerbern aushändigen und der den Weiterzug nach Deutschland ermöglicht. Dazu genügt es, per Urlaubsflieger nach Deutschland zu reisen und einfach einen weiteren Asylantrag zu stellen. So kamen allein 2024 rund 24.000 Asylbewerber nach Deutschland. Bulgarien beteiligt sich nun an dieser Masche. Die Migranten beschaffen sich nach Erhalt ihres Flüchtlingsausweises ein Flugticket nach Thessaloniki mit Weiterflug nach Deutschland. Dank des Schengen-Beitritts werden sie an der griechischen Grenze problemlos durchgewunken. Marian Wendt, der Leiter des Auslandsbüros der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) in Griechenland, erklärte gegenüber „Bild“: „Migranten, die in Bulgarien ein Asylverfahren durchlaufen haben, weichen zunehmend nach Griechenland aus, um hier einen Aufenthaltstitel zu erhalten, der im Schengener Grenzkodex erwähnt ist, und von anderen EU- und Schengen-Staaten anerkannt werden muss.“ Die Bundespolizei bestätigte, dass sich unter den Migranten aus Griechenland auch zunehmend solche finden, die aus Bulgarien kämen.

Vorwerfen kann man Griechenland diesen Trick im Grunde nicht. Dort weiß man nämlich genau, wer der eigentlich Schuldige an der endlosen europäischen Migrationskrise ist – nämlich Deutschland. Die ehemalige griechische Vize-Migrationsministerin Sofia Voultepsi verfasste für den neuen EU-Kommissar für Inneres und Migration, Magnus Brunner, ein Geheimpapier unter dem Titel: „Koalitionsvertrag der Regierungsparteien – Deutschland als Pull-Faktor“. Darin heißt es völlig zu Recht, Deutschland sei ein Flucht-Magnet und der wichtigste „Pull Faktor“ für die illegale Migration nach Europa. Die Ampelregierung sei sich bei ihrem Amtsantritt im Herbst 2021 schnell einig gewesen, „dass Migration völlig normal ist und es keinen Grund zur Sorge gibt“. Im November 2022 habe Innenministerin Nancy Faeser vor dem Bundestag erklärt, dass sie keine große Migrationskrise sehe und Deutschland „auch in Zukunft viele Nationalitäten aufnehmen“ werde.

Deutschland als Migrations-Magnet

Die Ampel habe versprochen, das „Zurückdrängen und Leiden der Menschen an den europäischen Außengrenzen zu beenden“, habe gefordert, dass „die Asylanträge aller in der EU ankommenden Menschen geprüft werden müssen“, und sich dafür ausgesprochen, das „Mandat von Frontex zu ändern, damit diese auch als Rettungsdienst fungieren kann.“ Als weitere Gründe dafür, dass Deutschland ein Migrations-Magnet sei, werden in dem Papier der unbeschränkte Familiennachzug; die automatische „Aufenthaltserlaubnis für alle, die 2015 und 2016 nach Deutschland gekommen sind“ und die Erteilung der deutschen Staatsbürgerschaft bereits „nach fünf beziehungsweise drei Jahren“. Gegenüber „Bild“ sagte ein ranghohes griechisches Regierungsmitglied unter dem Siegel der Anonymität: „Die Deutschen schieben die Schuld für die illegale Migration auf alle, nur nicht auf sich selbst, aber eigentlich sind sie an dem ganzen Schlamassel schuld.“ Griechenland warte nun auf die Ergebnisse der Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD. Danach werde sich zeigen, „ob Deutschland wirklich aufhören will, ein Pull-Faktor zu sein“.

Darauf deutet aber nun wahrlich nichts hin. Von der vielbeschworenen „Migrationswende“ der Union ist nichts mehr übrig, die SPD zeigt nicht die geringste Bereitschaft, irgendetwas zur Reduzierung der Massenzuwanderung zu unternehmen. In Griechenland -und natürlich auch im Rest Europas- ist jedem klar, dass die deutsche Wahnsinnspolitik mit grenzenlosen Sozialleistungen, Familiennachzug und der inflationären Verramschung der Staatsbürgerschaft die Hauptursache dafür ist, dass die halbe Welt -und vor allem die islamische- sich nach Europa aufmacht. Vor diesem Hintergrund kann man anderen Ländern kaum verübeln, dass sie nicht einsehen, sich mit Migranten herumzuschlagen, die von Deutschland angelockt werden und deshalb nach Deutschland wollen. (TPL)