Nach CO₂-Abgabe, Energiesteuer und Heizkosten-Wahnsinn kommt jetzt die nächste Steuer ums grüne Klimahysteriker-Eck: Die Wassersteuer – pardon, der „Wassercent“. Was harmlos verpackt wurde – ein kleines bisschen Cent für ein bisschen Wasser, wer könnte da schon etwas dagegen haben – wird so richtig teuer.
In Thüringen scheint es – wie in 13 Bundesländern, welche die Abgabe schon eingeführt haben – noch nicht sofort so weit zu sein. Die Idee: Wer Grundwasser nutzt, soll zahlen. Landwirte, Unternehmen, vielleicht irgendwann auch die Kommunen. Sobald der Hahn läuft, klingelt es in der Kasse.
Die Vorfeldorganisation der Grünen, der Naturschutzbund BUND Thüringen – geht das nicht weit genug. Die „Umweltschützer“ fordern schon lange einen Wassercent. BUND-Sprecherin Kerstin Neumann sagte: „Der Wassercent ist aus unserer Sicht einfach ein ganz wichtiges Instrument, um den Umgang mit einer sehr wertvollen Ressource zu steuern. Und gleichzeitig ist es auch ein sehr wichtiger Hebel, um benötigte Mittel für den Gewässerschutz bereitzustellen.“
Laut dem BUND sollen nur „Großwasserverbraucher“ zur Kasse gebeten werden. Großverbraucher sind demnach die Industrie, aber auch die Landwirtschaft. Dass diese ihre Mehrkosten an die Verbraucher, sprich Bürger weitergeben, dürfte Neumann klar – aber vollkommen egal sein. Ihr Mantra: „Wir haben Klimawandel. Wir haben das trockenste Frühjahr seit Langem. Der Druck auf unsere Ressource Wasser ist unglaublich hoch. Da sollten wir handeln“.
Und der Bürger weiß: Die Fantasie der grünen Verbotsästheten kennt keine Grenzen. Wenn Wasser als „Nutzungsgut“ gilt, warum dann nicht auch Luft? Immerhin enthält die ja CO₂ – das bekannte Killergas, das Pflanzen zum Wachsen bringt. Vielleicht bekommen wir bald personalisierte Atemlizenzen? Jeder Bürger darf täglich exakt 20.000 Atemzüge machen – wer mehr will, zahlt. Wer weniger atmet, wird mit Klimapunkten belohnt und darf sich ein Stück vegane Tofu-Schokolade extra leisten.
Es ist einfach nur noch irre, wie konsequent Politik gegen die eigene Bevölkerung gemacht wird. Während man sich in Regierungskreisen selbst für die Weltrettung feiert, kratzt der Normalbürger Münzen zusammen, um sich zwischen Heizen, Duschen und Autofahren zu entscheiden. Alles unter dem Deckmantel „Klimaschutz“.
(SB)























