Hetzt gegen die angeblich russisch unterwanderte AfD, aber pflegt selbst kreml-nahe Kontakte: SPD-"Pöbel-Ralle" Stegner (Foto:Imago/Wölk)
[html5_ad]

Von wegen „russlandhörige AfD“: Die wahren Putinisten haben CDU und SPD in den eigenen Reihen

a6996234019047d0ad7859399b12dc00

Während SPD-Linksaußen Ralph Stegner unablässig gegen die AfD hetzt, hat er selbst offenbar kein Problem damit, gute Kontakte nach Russland zu pflegen, die sich ebenfalls vehement dafür einsetzt, den deutsch-russischen Gesprächsfaden nicht endgültig abreißen zu lassen. Letzten Monat war Stegner Teil einer Delegation aus Deutschen und Schweizern, die sich in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku heimlich mit Personen aus dem Umfeld des Kreml getroffen hat. Darunter war auch Gazprom-Chef Viktor Subkow. Zu Stegners Begleitern gehörten Ronald Pofalla, der Kanzleramtsminister von Angela Merkel; Matthias Platzeck, der ehemalige brandenburgische Ministerpräsident und frühere SPD-Vorsitzende; Stephan Holthoff-Pförtner, CDU-Europaminister unter Armin Laschet in Nordrhein-Westfalen und Martin Hoffmann, langjähriger Geschäftsführer des „Petersburger Dialogs“.

Bei dem Treffen ging es offenbar um die Wiederbelebung dieses deutsch-russischen Forums, das 2001 gegründet wurde und mit Beginn des Ukraine-Krieges 2022 komplett eingestellt wurde. Das Treffen in Baku war bereits das dritte dieser Art seit April 2024. Zum zweiten Treffen im Oktober 2024 war auch der ehemalige CDU-Vorsitzende Armin Laschet eingeladen, der in Baku jedoch nicht zugegen war.

Aufschlussreiches Treffen in Baku

Besonders brisant ist, dass Stegner letzten Monat noch dem Parlamentarischen Kontrollgremium des Bundestages für die Geheimdienste (PKGr) angehörte und somit Geheimnisträger war. Deshalb sieht er sich nun besonders scharfer Kritik ausgesetzt. CDU-Kriegstreiber Roderich Kiesewetter empörte sich: „Ist er mit einem zweiten Handy gereist? Wie hat er sich geschützt? Welche Maßnahmen gab es im Vorfeld? Hat er hinterher den Bundesnachrichtendienst informiert? Solche Fragen muss er sich schon gefallen lassen.“ Stegner verweigert jede Auskunft über das Treffen und stellte lediglich klar, dass es rein privat gewesen sei. Er sei nicht im Auftrag unterwegs gewesen und habe „keine Mittel in Anspruch genommen von irgendjemandem“, betonte er.

Stegner hat sich dies mit seiner unerträglichen Arroganz auch größtenteils selbst zuzuschreiben. Die an sich vernünftige Alternative zur vorsichtigen Wiederannäherung zwischen Deutschland und Russland gerät unter die Räder der Anti-Russland-Hysterie in Politik und Medien und Stegner, der die AfD bei jeder Gelegenheit diffamiert, wird nun wegen einer Initiative medial ans Kreuz genagelt, die die AfD gutheißen würde. (TPL)

image_printGerne ausdrucken

Themen